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    Sommertreff des Landkreises: Beste Voraussetzungen locken hunderte Besucher (10.08.2017)

    Das historische Zentrum Oldenstadt und sommerliche Temperaturen boten die perfekte Kulisse für das Sommertreffen des Landkreises Uelzen, zu dem sich auch in diesem Jahr wieder mehr als 250 Gäste einfanden, um in lockerer Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen und einige informative wie vergnügliche Stunden miteinander zu verbringen.

    Viele Gäste nutzten die Gelegenheit für anregende GesprächeUnter ihnen nicht nur viele Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft, sondern auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger – viele von ihnen ehrenamtlich tätig, die der Einladung von Landrat Dr. Heiko Blume gefolgt waren. Umrahmt von Darbietungen der Lehrerjazz-Combo und des Schlagzeugensembles der „Musikschule für Stadt und Landkreis Uelzen“ nutzten sie die Gelegenheit, durch den Landrat quasi „aus erster Hand“ zu erfahren, welche Themen aktuell  die Uelzener Kreispolitik und die Kreisverwaltung beschäftigen.

    Und das sind nicht eben wenige, wie Blume in seiner Ansprache deutlich machte. Themen, die noch dazu für die Zukunftsfähigkeit des Landkreises von entscheidender Bedeutung seien.

    Auch über den Besuch einiger ehemaliger Mitarbeiter freuten sich Dr. Blume und dessen GattinDazu zähle in ganz besonderer Weise das geplante kreisweite Glasfasernetz. „Dieses Netz ist natürlich nicht die Lösung aller Herausforderungen einer ländlichen Region. Aber es ist eine Bedingung, dass viele Probleme überhaupt gelöst werden können“, so der Landrat. Das gelte für die Bedürfnisse der Wirtschaft ebenso wie für das Bildungsangebot oder den Bereich Pflege und Gesundheit, der im Landkreis Uelzen besonders stark ausgeprägt sei. „Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Glasfasernetz besonders für eine ländliche Region unabdingbar und nahezu jede Anstrengung wert ist“, ließ Blume seine Gäste wissen. Trotz erster diesbezüglicher Erfolge des Glasfaserprojektes sei man jedoch noch längst nicht am Ziel.

    Neben dem Glasfaserprojekt, so Blume, seien aber natürlich weitere Themen für eine positive Zukunft des Landkreises wichtig. Hohe Priorität habe für ihn nach wie vor der Bildungsbereich und der Ausbau der Gesundheitsregion – beides mit regelmäßigen Konferenzen, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen seien. Auch die Integration von Flüchtlingen sei nach wie vor eine immense Herausforderung für den Landkreis, auch wenn die Zuwanderung aktuell deutlich nachgelassen habe. In diesem Zusammenhang dankte Blume nochmals ausdrücklich allen, die sich ehrenamtlich für Flüchtlinge engagieren.

    Brachten ein besonderes Gastgeschenk mit: Heidebock Marco Lietz und Hofdame Martje HelbingAn die neu zu wählenden Regierungen von Bund und Land richtete der Landrat den Appell, bei für den Landkreis wichtigen Infrastrukturprojekten zielführende Entscheidungen zu treffen. „Darauf sind wir als Landkreis einfach angewiesen“, so der Landrat. Dies betreffe zum Beispiel den Lückenschluss der A39, die Zukunft des Elbe-Seitenkanals, die Schulen und auch das Thema Wolf, das vielen ländlichen Regionen zunehmend zu schaffen mache.

    Der Blick nach vorne, so Blume weiter, sei im Landkreis geprägt nicht nur durch Investitionen in das Glasfasernetz, sondern ebenso in Turnhallen, in Schulen und in ein neues Kreishaus. Die Voraussetzungen dafür seien mit der vorzeitigen Erfüllung des Zukunftsvertrages gegeben.

    Abschließend gab Blume passend zum Luther-Jahr ein Zitat des Reformators zum Besten, mit dem er allen danken wolle, die im Landkreis tatkräftig mit anpacken: „Wer Gutes tun will, muss es verschwenderisch tun.“ – „Und genau dies tun ganz Viele bei uns im Landkreis Uelzen“.