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    100. Treffen der niedersächsischen Landräte mit Hamburger Spitzenvertretern (12.04.2011)

    „Die Metropolregion Hamburg ist der Wirtschaftsmotor in Norddeutschland – aber der funktioniert nur dann gut, wenn die Metropole eng mit ihren Partnern im Umland zusammen arbeitet.“ Dieses klare Bekenntnis zu einer weiteren intensiven Zusammenarbeit äußerte Andreas Rieckhof, neuer Staatsrat in der Hamburger Senatsverwaltung, auf der Sitzung der „Regionalen Arbeitgemeinschaft Hamburg-Niedersachsen“ (RAG) am vergangenen Donnerstag, 7. April, in Cuxhaven.
    Drei Mal im Jahr kommen Führungskräfte aus Hamburger Behörden mit den Landräten der niedersächsischen Landkreise in der RAG zusammen, um Ziele und Projekte der länderübergreifenden Zusammenarbeit zu beraten.

    Vertretertreffen Landräte und Metropolregion


    Der Kooperationsraum der norddeutschen Hafenmetropole reicht weit nach Niedersachsen hinein und umfasst die Landkreise Cuxhaven, Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Rotenburg, Soltau-Fallingbostel, Stade und Uelzen – und auf schleswig-holsteinischer Seite gehören weitere sechs Kreise zur Metropolregion Hamburg. Das jüngste Treffen – das erste in 2011 und das 100. in der Geschichte der RAG – stand unter einem besonderen Vorzeichen. Denn zum ersten Mal nahm Andreas Rieckhof als neuer Spitzenbeamter aus Hamburg an der Sitzung teil. Der designierte Hamburger Wirtschaftsstaatsrat bringt schon von Haus aus viel Verständnis für die Erwartungen aus den Umlandkreisen mit sich. Denn bis vor kurzem leitete Rieckhof als Bürgermeister der Stadt Stade die Geschicke der zweitgrößten Kreisstadt im Süden der Metropolregion. Mit den Sorgen und Nöten der Kommunen im „Speckgürtel“ der Millionenstadt ist er also bestens vertraut: „Den Menschen, die in der Region Hamburg leben und arbeiten, sind Kreis- und Landesgrenzen egal – sie vertrauen darauf, dass die Behörden reibungslos zusammenarbeiten und gemeinsam für eine gute Infrastruktur sorgen“, so der Staatsrat.


    Dass die Zusammenarbeit zwischen der Millionenstadt Hamburg und ihren Umlandkreisen in vielen Bereichen gut vorankommt, zeigten die Themen des Treffens. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Arbeit an einem gemeinsamen Außenauftritt der Region. Wichtige Voraussetzung dafür: Die Kreistage im Umland haben bereits in den letzten Wochen einer Fortführung der Mitgliedschaft in der Hamburg Marketing GmbH zugestimmt. Über weitere aktuelle Projekte der Zusammenarbeit referierte Jakob Richter, der die Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg seit zwei Jahren leitet: „Wir haben dieses Jahr zum zweiten Mal eine gemeinsame Tagestourismuskampagne durchgeführt, organisieren gemeinsam einen regionsweiten Fußball-Cup der Schulklassen, und wir bringen Stadt und Umland in der Internationalen Gartenschau 2013 zusammen.“ Dies seien wichtige Schritte auf dem Weg zu regionaler Identität und regionalem Handeln, resümierte Jakob Richter, der auch klarstellte: „Es werden weitere folgen.“


    Ein positives Zwischenfazit der Zusammenarbeit zieht auch Joachim Bordt, Landrat des Landkreises Harburg und Vorsitzender der Regionalen Arbeitsgemeinschaft: „Wir begegnen uns auf Augenhöhe und können Probleme und Lösungen offen und frühzeitig beraten. Diese Gesprächskultur ist ebenso wie konkrete Zusammenarbeit in den letzten Jahren deutlich vorangekommen – und das ist wichtig nicht nur für die Effektivität der grenzüberschreitenden Verwaltungsarbeit, sondern auch für die internationale Wahrnehmung der Region.“ Wichtige Themen für die kommenden Jahre seien der Ausbau der Kooperationen etwa im Bereich der Schulentwicklung, aber auch der Wirtschaftsförderung. Der Harburger Landrat zeigt sich sehr zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit auf diesen und weiteren Feldern zügig vorankommt. Joachim Bordt: „Wir können auf eine jahrzehntelange Tradition des Stadt-Umland-Dialogs in der Region zurückschauen – und wir werden diesen Kurs im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger und der regionalen Wirtschaft weiterführen“.

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