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    A 39: Konferenz sendet weiteres deutliches Signal für Lückenschluss (09.11.2015)

    In Kürze wird die von der Bundesregierung erarbeitete Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes (BVWP) für den Zeitraum bis 2030 abgeschlossen. Für das Land Niedersachsen ist hierfür u. a. der Lü- ckenschluss der A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg angemeldet worden.

    Die Teilnehmer der A39-Konferenz in Gifhorn senden ein deutliches Signal für den Lückenschluss - unter ihnen Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume, Gifhorns Landrat Dr. Andreas Ebel, die Landräte aus Lüchow-Dannenberg, Harburg, dem Altmarkkreis Salzwedel sowie zahlreiche Bundes- und LandtagsabgeordneteDie Landräte Dr. Andreas Ebel (Landkreis Gifhorn) und Dr. Heiko Blume (Landkreis Uelzen) sehen in einer überregional vernetzten Verkehrsinfrastruktur eine entscheidende Voraussetzung für die Zukunft der Region zwischen Lübenurg und Wolfsburg. Aus diesem Grund haben sie die Bundestagsabgeordneten, Landtagsabgeordneten sowie Landräte und Oberbürgermeister der Landkreise und kreisfreien Städte an der Trasse des geplanten A 39– Lückenschlusses sowie die Geschäftsführer zahlreicher Wirtschaftsverbände zu einer Konferenz in den Landkreis Gifhorn eingeladen. Als Referenten zu diesem Infrastrukturprojekt konnten Enak Ferlemann, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dr. Christoph Wilk, Nieder sächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, sowie Michael Zeinert, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg, gewonnen werden.

    „Im Sommer letzten Jahres haben zahlreiche Landkreise und kreisfreie Städte die Erklärung der Zukunftsachse A 39 unterzeichnet – vom Landkreis Harburg im Norden bis Braunschweig im Süden. Es folgten die Wirtschaftsverbände der Region. Die heutige Konferenz diente dazu, das Kommunen und Abgeordnete sich aus erster Hand von Land und Bund über den Stand zu informieren – und zugleich ein klares Signal nach Hannover und Berlin zu senden, dass dieder Lückenschluss zügig umgesetzt werden sollte“, so Blume.

    Staatssekretär Enak Ferlemann bekräftigte für den Bund, dass an der Realsierung der A 39 durch Aufnahme in den Bundeverkehrswegeplan gearbeitet werde. Dr. Christoph Wilk sagte zu, auch das Land Niedersachsen stehe zur A 39 und werde seine Planungsarbeiten zügig vorantreiben. Auch Michael Zeinert unerstrich die Notwendigkeit des Weiterbaus der A 39 und referierte die Ergebnisse der jüngst von forsa durchgeführten repräsentativen Umfrage zur A 39.

    Nach einhelliger Auffassung der Konferenzteilnehmer ist der Lückenschluss der A 39 von herausragender Bedeutung für die demografische, wirtschaftliche und infrastrukturelle Weiterentwicklung der gesamten Region in Nordost-Niedersachsen.

    „Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat durch seine repräsentative Umfrage in der Region eindrucks- voll belegt, dass die überwältigende Mehrheit der Menschen in der Region die A 39 will. Allein im Land- kreis Uelzen sind dies 82 % der Befragten“; betont Blume.

    Mit den anderen Konferenzteilnehmern treten beide geschlossen für dieses Verkehrspro jekt und die Weiterentwicklung der Region zwischen Harburg und Wolfsburg/Braunschweig ein und möchten hierfür an Land und Bund ein weiteres klares Signal für den Lückenschluss senden.