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    Bildung im Landkreis: Initiativen und Bestrebungen zusammenführen - Landkreis und Transferagentur bringen Bildungsmanagement auf den Weg (15.09.2015)

    Die „Transferagentur Niedersachsen“ wird den Landkreis Uelzen unterstützen, die Bildungsangebote in der Region besser zu steuern und die dafür vielfach vorhandenen Ansätze zielgerichteter zu koordinieren. Landrat Dr. Heiko Blume und Dr. Marco Schmidt, Projektleiter der Transferagentur, unterzeichneten heute dazu eine entsprechende Vereinbarung.

    Freuen sich über die soeben unterzeichnete Kooperation: Simone Strasburger, Leiterin des Bildungsbüros des Landkreises Uelzen (v.l.), Landrat Dr. Heiko Blume, Dr. Marco Schmidt, Projektleiter der Transferagentur Niedersachsen, sowie Silvia van Geel, Transfermanagerin der Transferagentur„Niemanden auf dem Bildungsweg verlieren und gleichzeitig die knappen Ressourcen bestmöglich einzusetzen ist das ehrgeizige Ziel, das wir uns gesetzt haben“, betont Landrat Dr. Blume. Der Landkreis und die Transferagentur hatten sich zuvor in Gesprächen über aktuelle Herausforderungen in der Region und daraus abzuleitenden Handlungsbedarfe ausgetauscht.

    In den vergangenen Jahren hat der Landkreis verbesserte Bedingungen für die Bildung in der Region geschaffen – unter anderem durch die Einrichtung eines Bildungsbüros, die Durchführung von Bildungskonferenzen, die Begleitung unterschiedlicher Arbeitskreise und die Veröffentlichung des ersten Bildungsberichtes. „Um überprüfen zu können, ob wir auf dem richtigen Weg sind, entwickeln wir unser Bildungsmonitoring gemeinsam mit der Transferagentur Niedersachsen weiter. Die Daten sollen uns als Kompass dienen, mit Hilfe dessen wir unser gemeinsames Handeln auf ein Ziel ausrichten“, erläutert Blume weiter.

    Beginnen wird die Arbeit mit einer Bestandsaufnahme des Bildungsmanagements im Landkreis. Dann werden nächste Schritte und wichtige Partner für die Umsetzung bestimmt. Der Landkreis möchte sein Bildungsmonitoring weiterentwickeln und es als Basis für eine datenbasierte Steuerung der Bildung nutzen. Ein gemeinsames Verständnis und klar definierte Zielsetzungen sind wichtig, um das Handeln der vielfältigen Bildungsinstitutionen besser aufeinander abzustimmen und zu vernetzen.

    „Besonders an der Schnittstelle zwischen Schule und Beruf muss es uns gelingen, mit der Beteiligung aller Akteure den Übergang optimal zu gestalten“, so Kerstin Hagelstein, Leiterin des Schul- und Kulturamtes des Landkreises Uelzen. Unterstützung erhält der Landkreis dabei durch die „Transferagentur Niedersachsen“. „Bildungssteuerung und Vernetzung der vielen Bildungsakteure sind neue Herausforderungen für Kommunen. Wir freuen uns, mit unserem Angebot den Landkreis bei dieser Aufgabe unterstützen zu können und ihn auf dem Weg zu einem datenbasierten Bildungsmanagement zu begleiten“, so  Dr. Schmidt.

    Der erste Schritt der Ist-Analyse wird unter der Koordination von Simone Strasburger, Leiterin des Bildungsbüros im Landkreis, und Silvia van Geel, Transfermanagerin der Transferagentur Niedersachsen, durchgeführt. Im weiteren Verlauf ist dann der kommunale Wissensaustausch geplant. Die „Transferagentur Niedersachsen“ begleitet die Kommunen bei der Etablierung von Instrumenten und Modellen des Bildungsmanagements. Basierend auf dem Wissensaustausch zwischen Kommunen, Bildungsregionen, Akteuren der Zivilgesellschaft, Stiftungen und weiteren Experten liegt die Aufgabe darin, gute Beispiele und Erfahrungen aus der kommunalen Praxis zu ermitteln und diese auf die Bedarfe einer einzelnen Kommune individuell anzupassen.