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    Damit Abfälle nicht im Behälter festfrieren: Tipps des Abfallwirtschaftsbetriebes (19.11.2008)

     Frostige Temperaturen können Probleme bei der Leerung der entsprechenden Abfallbehälter verursachen. Darauf weist der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Uelzen hin. Schon wenige Minusgrade reichen aus, damit feuchte Abfälle an den Innenwänden der Restabfall- und Kompostbehälter festfrieren. Eine reguläre bzw. vollständige Leerung der Behälter wird dadurch erschwert, gegebenenfalls sogar unmöglich.

    Ausdrücklich weist der Abfallwirtschaftsbetrieb in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Besitzer der Behälter in derartigen Fällen keinen Anspruch auf eine Ersatzabfuhr, eine nachträgliche Abholung der Abfälle oder auf kostenlose Restabfall- bzw. Kompost-Säcke haben. „Was auch nach mehrmaligem ‚Schlagen’ der Behälter gegen den Schüttungsrand des Fahrzeuges nicht herausfällt, bleibt notgedrungen im Behälter zurück“, erklärt dazu Abfallwirtschaftsberater Winfried Kolang.

    Um dies zu vermeiden, sollten schon die Sammelgefäße in der Küche mit einigen Lagen Zeitungspapier ausgekleidet sein, rät der Abfallwirtschaftsbetrieb (AwB). Das Papier kann vor allem bei besonders feuchten Abfällen wie Kaffeefiltern und Gemüseresten einen Teil der Feuchtigkeit aufsaugen und so durch eventuellen Frost verursachte Schwierigkeiten bei der Müllentsorgung minimieren helfen.

    Lästiges Festfrieren von Bioabfällen im Kompostbehälter lässt sich darüber hinaus durch die Zugabe trockener, grober organischer Abfälle wie klein geschnittenes Strauchwerk oder Tannenzweige weitgehend verhindern. Außerdem sollten Abfallbehälter im Winter grundsätzlich möglichst an frostfreien Standorten abgestellt werden.

    Einige weitere Tipps:

    Sowohl Restabfall- als auch Kompostbehälter sollten dick mit zerknülltem Zeitungspapier ausgelegt werden, bevor Abfälle eingefüllt werden. An den Wänden der Behälter empfiehlt sich ebenfalls Zeitungspapier, Pappe oder Eierkarton. Feuchte Küchenabfälle können auch direkt in Zeitungspapier eingewickelt werden. Suppen, Soßen und andere Flüssigkeiten aus der Küche gehören nicht in den Biobehälter, sie werden über die Kanalisation entsorgt.

    Für den Fall, dass Abfälle dennoch im Behälter festgefroren sind, sollten betroffene Bürgerinnen und Bürger einen Spaten oder ähnliches Werkzeug zur Hand nehmen, um die Abfälle vom Behälterrand zu lösen. Ein solches Freikratzen der Behälter kann nicht durch die Mitarbeiter der Müllabfuhr erfolgen.

    „Wer diese Tipps beherzigt, sollte aber normalerweise keine Probleme mit festgefrorenen Abfällen bzw. nicht entsprechend geleerten Abfallbehälter haben“, weiß Abfallberater Winfried Kolang – auch aus eigener Erfahrung.