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    Der Landkreis Uelzen präsentiert sein Klimaschutzkonzept (26.11.2015)

    Wie sieht ein Elektrofahrzeug von innen aus? Was hat der Abfallwirtschaftsbetrieb mit Klima-schutz zu tun? In welchen Bereichen wird die meiste Energie im Landkreis Uelzen verbraucht und welche Maßnahmen könnten das ändern? Antworten auf diese Fragen gibt die Präsentation des Integrierten Klimaschutzkonzepts des Landkreises Uelzen am Dienstag, 1. Dezember 2015, 18 Uhr, im Kreishaus Uelzen, Veerßer Straße 53.

    Bereits ab 17.30 Uhr wartet auf dem Vorplatz des Kreishauses das Elektrofahrzeug der Verwaltung, das sich bereits in zahlreichen Alltagseinsätzen bewährt hat. Außerdem informiert die SVO Energie GmbH über ihre Klimaschutz-Aktivitäten.

    „Mit dem Klimaschutzkonzept bekommen wir eine strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe mit über 30 Klimaschutzmaßnahmen“, freut sich Landrat Dr. Blume. Der Erarbei-tungsprozess habe gezeigt, dass es bereits viele interessante Aktivitäten zum Klimaschutz im Landkreis gibt.

    Neben den Ergebnissen des Klimaschutzkonzepts stehen drei Gastvorträge im Mittelpunkt, die die Aktivitäten der Kommunalen Klimaschutzgesellschaft Landkreis Uelzen GmbH, des Abfallwirtschaftsbetriebes Landkreis Uelzen und der BürgerEnergie Bohlsen eG vorstellen.
     
    Um die Auftaktveranstaltung optimal vorbereiten zu können, bittet das Büro KoRiS um Anmel-dung per E-Mail an gaehring@koris-hannover.de, per Fax an 0511/590974-60 oder per Tel. unter 0511/590974-30.

    Weitere Informationen zum Klimaschutzkonzept finden Interessierte im Internetportal des Landkreises Uelzen unter der Adresse www.uelzen.de. Dort unter dem Pfad „Bürger“, „Gesundheit & Umwelt“, „Klimaschutz“.

    Ergänzende Informationen:

    Über 80 Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Handwerk und Bürgerschaft haben unter Begleitung der Fachbüros KoRiS – Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung und e4-Consult aus Hannover die Ergebnisse von Energie- und Treibhausgasbilanzen sowie Potenziale diskutiert und Ideen gesammelt und ausgearbeitet, mit denen Energieverbräuche gesenkt, mehr CO2 gespeichert und mehr erneuerbare Energie gewonnen werden kann.

    Um diese Ziele zu erreichen, sieht das Konzept ein breites Spektrum an Maßnahmen in vier Handlungsfeldern vor: Regenerative Energien, Energieeffizienz/Energie sparen, Mobilität und Naturschutz. Das Konzept des Landkreises wurde von der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit 80 Prozent gefördert.