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    Fliegender Wechsel im Kreisumweltamt (Landkreis Uelzen) (18.07.2006)

    Alexander Krüger ist der neue Leiter des Kreisumweltamtes. Nur ein Wochenende lag zwischen dem Weggang seines Vorgängers Ulrich Ostermann und dem Amtsantritt des 36jährigen gebürtigen Hannoveraners. Der heute zweifache Familienvater studierte in seiner Heimatstadt Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Wasserwesen.

    Nach seinem Abschluss im Jahr 1996 folgte ein zweijähriges Baureferendariat beim Land Schleswig-Holstein, wo Krüger verschiedene Verwaltungsstellen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene durchlief. Im November 1998 legte er erfolgreich sein zweites Staatsexamen ab und arbeitete bis Januar 2005 bei der Wasserwirtschaftsverwaltung des nördlichsten Bundeslandes, zuletzt in leitender Position. Seine Schwerpunkte lagen dabei überwiegend in den Bereichen Wasserversorgung, Grundwasserschutz, Zulassung und Finanzierung von wasserwirtschaftlichen Vorhaben sowie der Pflege und Regeneration von Oberflächengewässern. Seine Tätigkeit war verbunden mit einer hohen Mobilität, da der Diplom-Ingenieur an verschiedenen Dienststellen eingesetzt wurde.

    Nachhaltig in Erinnerung geblieben ist ihm vor allem ein einjähriger Abstecher zum Küstenschutzamt in Husum, wo er unter anderem seine Kenntnisse im Grundbau- und Spezialtiefbau vertiefen und Erfahrungen bei der Unterhaltung und Verstärkung von Küstenschutzanlagen sammeln konnte. Auch bei der raschen und flächendeckenden Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie im nördlichen Raum Schleswigs hat Alexander Krüger entscheidend mitgewirkt.

    Anfang 2005 unterbrach er seine berufliche Laufbahn, um sich im Rahmen der Elternzeit seiner kleinen Tochter Friederike zu widmen. Mit seiner Frau, einer Realschullehrerin, und der vor drei Monaten geborenen zweiten Tochter Charlotte lebt Alexander Krüger in Lüneburg. Seiner neuen Tätigkeit als Leiter des Kreisumweltamtes blickt er gespannt entgegen. „Der Start war schon mal sehr gelungen“, freut sich Krüger. „Ich bin überaus positiv aufgenommen worden und habe den Eindruck, dass hier ein freundliches Miteinander herrscht und ein unkompliziertes Arbeiten möglich ist.“