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    Heidschnucken wandeln sich vom Plastik-Rohling zum echten Kunstwerk (21.03.2013)

    Die internationale Gartenschau Hamburg öffnet am 26. April 2013 ihre Pforten auf der Elbinsel Hamburg-Wilhelmsburg. Unter dem Motto „In 80 Gärten um die Welt“ zeigt die Schau den Ideenreichtum der Gärtner, Züchter und Landschaftsarchitekten mit 80 fantasievoll gestalteten Gärten, spannenden Sport- und Spielangeboten und mehr als 7.000 kleinen und großen Bildungs-, Kultur- und Sportveranstaltungen.

    Wie aus Plastik-Heidschnucken Kunstwerke werden, bewiesen Schüler und Künstler aus dem Landkreis Uelzen. Für kurze Zeit sind die Heidschnucken im Foyer des Kreishauses zu bewundern.Die Metropolregion Hamburg beteiligt sich mit einem eigenen großen Areal. Am südlichsten Punkt des Gartenschaugeländes präsentieren sich auf einer rund 1,5 Hektar großen Fläche die fünf großen Kulturlandschaften mit typischer Vegetation, buntem Bühnenprogramm sowie einem Marktplatz mit Spezialitäten aus der Region – darunter neben dem Obstanbaugebiet „Altes Land“, dem „Vier- und Marschlande, den Schleswig-Holsteiner „Knicklandschaften“ und dem „Pinneberger Baumschulland“ auch die „Lüneburger Heide“. 

    Zu sehen sein werden dort dann auch drei lebensgroße Heidschnucken aus dem Landkreis Uelzen, die mit ihrem äußeren Erscheinungsbild und ihrer Aufmachung weltweit sicherlich einmalig sein dürften. Schließlich sind es drei echte Unikate, die der Uelzener Künstler Georg Lipinsky sowie Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Schule Suhlendorf und der Fachoberschule Gestaltung der BBS I in den vergangenen Wochen und Monaten aus ehemals weißen Plastik-Rohlingen geschaffen haben.

    Seit gestern machen die drei phantasie- und liebevoll gestalteten Vierbeiner, die im Rahmen der Gartenschau als „Botschafter“ des Landkreises Uelzen beziehungsweise der Lüneburger Heide ausgestellt werden, aber zunächst erst einmal Station im Uelzener Kreishaus.

    Joachim Partzsch dankte im Beisein von Landrat Dr. Heiko Blume allen Beteiligten herzlich für deren Mühe und deren Kreativität. „Mit einem solch tollen Ergebnis habe zumindest ich nicht gerechnet“, freute sich der Leiter des Amtes für Bauordnung und Kreisplanung über die gelungenen Arbeiten. „Alle drei Heidschnucken sind wirklich ein echtes Aushängeschild für unsere Region“, so Partzsch.