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    Herzog-Ernst-Gymnasium feierlich erneut zur Europaschule ernannt (23.07.2014)

    Das Herzog-Ernst-Gymnasium ist durch die Niedersächsische Landesschulbehörde erneut für herausragende Aktivitäten ausgezeichnet worden und darf fortan den Titel „Europaschule in Niedersachsen“ tragen. Die Schulbehörde würdigt damit das außerordentliche Engagement von Kollegium, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern im Zusammenhang mit der europäischen Idee.

    Paul Ketelhut (v.l.) und Katja Wesemann vom Herzog-Ernst-Gymnasium sowie Landrat Dr. Heiko Blume freuen sich über die neuerliche Auszeichnung zur EuropaschuleMit seinen Partnerschulen in Spanien, Frankreich, den USA und in Ecuador, dem Euro-Treff der Musikfachschaft, dem Fahrtprogramm in Kooperation mit dem „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ nach Polen, Frankreich, den Niederlanden und Belgien, der Teilnahme am nunmehr dritten COMENIUS-Projekt, dem bilingualen Unterrichtsangebot und vielerlei weiteren Aktivitäten ist das Herzog-Ernst-Gymnasium ein „europäischer Leuchtturm“ in der niedersächsischen Schullandschaft. Erst kürzlich war ein von frisch gebackenen Abiturienten des Kunst-EAN-Kurses gestaltetes Europa-Denkmal feierlich eingeweiht worden.

    „Diese Auszeichnung ist eine schöne Würdigung und Anerkennung für viele engagierte Schüler, Eltern und Kollegen, die sich über das Maß hinaus einbringen, das Schulleben mitgestalten und ihr ein spannendes, zukunftsfähiges Profil geben, welches unsere Schüler auf eine vernetzte, globalisierte Welt vorbereitet“, zeigte sich die bald scheidende Direktorin Ursula Schreiter-Antonius gerührt von der Begeisterung und Tatkraft aller Mitwirkenden.

    Auch Landrat Dr. Heiko Blume, der als Chef der Kreisverwaltung und damit des Schulträgers ebenfalls an der Auszeichnung in Lüneburg teilnahm, zeigte sich hocherfreut: „Wie wichtig die Verinnerlichung des europäischen Gedankens ist, zeigt uns aktuell auf schmerzvolle Weise die Ukraine-Krise. Die wenigsten unter uns hätten es wohl für möglich gehalten, dass wir in Europa nach den beiden Weltkriegen noch einmal am Rande einer militärischen Auseinandersetzung stehen. Aber auch für die berufliche Zukunft der Schülerinnen und Schüler war es noch nie so wichtig wie heute, international zu denken und zu handeln. Ich freue mich umso mehr, dass wir im Landkreis Uelzen mit dem HEG genau dafür ein echtes Aushängeschild haben.“

    Zurzeit arbeitet die schulinterne Arbeitsgruppe „Quo vadis, HEG?“ unter der Leitung von Dr. Susanne Holmes an der Vernetzung des Europa-Gedankens im Unterricht, um den Profilgedanken weiter zu festigen und zu verstärken.