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    Impfschutz in Kindergärten verbessern: Eltern erhalten Infoschreiben (24.09.2007)


    Der Impfschutz von Kindergartenkindern ist häufig zu lückenhaft. Das gilt auch für den Landkreis Uelzen. „Die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen haben gezeigt, dass der Impfschutz verbessert werden muss“, bestätigt Dr. Gerhard Wermes, Medizinischer Leiter des Gesundheitsamtes Uelzen/Lüchow-Dannenberg. Durch die gemeinsame Betreuung könnten in den Kindergärten gefährliche Krankheiten übertragen werden. Unzureichend geimpfte Kinder müssten in solchen Fällen unter Umständen von der Betreuung ausgeschlossen werden. Dabei seien Impfungen heute meist gut verträglich.

    Kindergartenkinder sollen gegen folgende Krankheiten geimpft sein: Kinderlähmung (Polio), Diphtherie, Tetanus, Masern, Mumps, Röteln, Hirnhautentzündung (Meningokokken Haemophilus), Gelbsucht (Hepatitis B) sowie Keuchhusten.

    In den nächsten Wochen erhalten die Eltern der Kleinen ein Schreiben, in dem sie gebeten werden, den Impfausweis ihres Kindes im Kindergarten abzugeben. Eine Ärztin des Gesundheitsamtes wird diesen anschließend durchsehen. Bei fehlenden Immunisierungen wird eine schriftliche Impfempfehlung ausgestellt. Die Impfungen können beim Kinderarzt oder Hausarzt nachgeholt werden.

    Impfungen und weitere Informationen zu diesem Thema bietet das Gesundheitsamt in seiner Impfsprechstunde an jedem ersten Mittwoch im Monat an. Während der Dienstzeiten ist auch eine telefonische Beratung unter der Rufnummer 0581 / 82-462 möglich.