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    Internationaler Frauentag: "Frauenfrühstückskino" feiert Premiere (25.02.2009)

     Zum „Internationalen Frauentag“ am Sonntag, 8. März 2009, haben sich die beiden Gleichstellungsbeauftragten von Landkreis und Stadt Uelzen, Sabine Siegel und Imke Heuer-Puth, etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Gemeinsam mit der Betreiberin des Uelzener „Central-Theaters“, Renate Böhm, bieten sie an diesem Tag allen interessierten Frauen ein außergewöhnliches Kino-Event im „Central-Theater“ an. Zum ersten Mal haben Frauen dort beim so genannten „Frauenfrühstückskino“ die Möglichkeit, bei Kaffee, Tee und Brötchen neue Kontakte zu knüpfen und sich in ungezwungener und vor allem ungewöhnlicher Atmosphäre auszutauschen.

    Neben Informationen zu den aktuellen Hintergründen des diesjährigen Frauentages erwarten die Teilnehmerinnen kleine Präsente in Form von lila-farbenen Tulpen als Symbol der Frauenbewegung (gespendet von der städtischen Gleichstellungsbeauftragten). Außerdem dürfen sich die Besucherinnen  auf „Prosecco“ (gespendet von der gwk Uelzen) freuen. Das „Frauenfrühstückskino“ beginnt um 10.30 Uhr. Die Teilnahme kostet 2 Euro.

    Um 11 Uhr wird der Kultfilm „Frida“ zum Preis von 6 Euro gezeigt. Darin geht es um das Leben und Wirken der mexikanischen Malerin Frida Kahlo. Ein Film über Schicksal, Schmerz, Willensstärke und Lebensträume.

    Anmeldungen für das Frühstück und Kartenreservierungen für den Film werden täglich ab 15 Uhr im „Central-Theater“ unter der Rufnummer 0581/2509 angenommen.

    Der „Internationale Frauentag“ steht symbolisch für den weltweiten Kampf der Frauen um Gleichberechtigung. Ging es im vergangenen Jahrhundert um das Frauenwahlrecht, gleiche Löhne und bessere Arbeitsbedingungen, haben sich die Themen im Laufe der Zeit verändert. In den 20er Jahren ging es um fundamentale politische und bürgerliche Rechte, in den 60er und 70er Jahren hingegen erreichte die Frauenbewegung im Kampf gegen den Abtreibungsparagrafen 218 einen Höhepunkt.

    Heute steht der Weltfrauentag vor allem für den Widerstand gegen Diskriminierung, Sexismus, Rassismus, aber auch für Gleichheit und Demokratie in der dritten Welt sowie für den Kampf gegen Unterdrückung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen. In Europa ist nach wie vor Lohndiskriminierung, aber auch Gewalt eines der entscheidenden Themen.