• Pressearchiv

    Klares Bekenntnis zur Zukunftsachse A39 (16.10.2014)

    Landrat Dr. Heiko Blume hat auch die Unterstützung der regionalen Wirtschaft

    Bereits im Juli haben sich die Regionen im Nordosten Niedersachsens ebenso wie im Nordwesten Sachsen-Anhalts deutlich zur Verbesserung der Infrastruktur in diesem Raum bekannt. Hierzu haben die Stadt Braunschweig, der Landkreis Gifhorn, der Landkreis Harburg, der Landkreis Helmstedt, der Landkreis Lüchow-Dannenberg, der Altmarkkreis Salzwedel, der Landkreis Uelzen und die Stadt Wolfsburg eine „Erklärung zur Zukunftsachse A39“ abgegeben. Hierin fordern diese, dass die Bundesregierung und die Landesregierungen Niedersachsens und Sachsen-Anhalts die Planung und den Weiterbau des Lückenschlusses der A39 sowie Planung und Bau der B 190n als verbindende Querspange zur A 14 vorantreiben. Dazu ist der Lückenschluss der A 39 in der Neuaufstellung des Bundesverkehrswegeplanes 2015 und bei allen weiteren Planungs- und Haushaltsentscheidungen mit der höchsten Priorität zu berücksichtigen.

    Nunmehr hat sich auch die Wirtschaft aus dieser Region eindeutig zu dieser Erklärung bekannt und unterstützt diese Erklärung ausdrücklich. Namentlich sind dies der Arbeitgeberverband Lüneburg – Nordostniedersachsen e.V., der Einzelhandelsverband Harz-Heide e.V., der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen, die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, die IHK Lüneburg Wolfsburg und die IHK Braunschweig sowie die Kreishandwerkerschaften Lüneburger Heide, des Kreises Harburg, Region Braunschweig-Gifhorn, Helmstedt-Wolfsburg und Süd-Ost-Niedersachsen.

    „Ich freue mich natürlich über diese deutliche Unterstützung und das klare Bekenntnis zur A39 als die wohl maßgeblichste Infrastrukturmaßnahme zur Stärkung unseres Wirtschaftsstandortes hier in der Region“, so Landrat Dr. Heiko Blume.

    Die Fertigstellung der A39 sei für die künftige Entwicklung der strukturschwachen Teile dieser Landkreise ebenso von herausragender Bedeutung wie für die Entwicklung des größten niedersächsischen Industrieraumes Braunschweig-Wolfsburg und die Hafenhinterlandanbindung der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Fertigstellung sei damit zugleich gesamtdeutsche Aufgabe, heißt es dazu in der Erklärung.

    „Ich bin mir durchaus bewusst, dass es im Einzelfall auch negative Auswirkungen haben kann, hier muss genau hingeschaut werden. In der Gesamtbetrachtung allerdings überwiegen ganz klar die Vorteile dieses Lückenschlusses für die Menschen im Nordosten Niedersachsens“, positioniert sich Blume zu Gunsten der A39.