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    Lärmaktionsplanung: 2. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung gestartet (02.12.2015)

    Seit Anfang 2015 ist das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) für die Erstellung eines bundesweiten Lärmaktionsplanes für die Hauptbahnstrecken des Bundes außerhalb von Ballungsräumen zuständig. In einer ersten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung konnten Betroffene über die Online-Beteiligungsplattform des EBS Informationen über ihre Lärmbelastung übermitteln. In diesem Zusammenhang hatte der Landkreis Uelzen alle von der Bahnstrecke Hamburg – Celle betroffenen Anwohner aufgefordert, die durch diesen Bahnverkehr verursachte Lärmbelastung bis zum 30. Juni 2015 an das EBA zu melden.

    Inzwischen wurden die Ergebnisse dieser ersten Phase in einem Pilot-Lärmaktionsplan Teil A zusammengefasst (abrufbar unter www.eba.bund.de/lap).

    In einer zweiten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung können Betroffene nun bis 15. Dezember 2015 eine Rückmeldung zur ersten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung, zum bereits veröffentlichten Pilot-Lärmaktionsplan Teil A und zu vorhandenen Lärmminderungsmaßnahmen geben. Auf der Beteiligungsplattform des Eisenbahn-Bundesamtes (www.laermaktionsplanung-schiene.de) steht zu diesem Zweck ein Fragebogen zur Verfügung, der online ausgefüllt oder auch ausgedruckt und auf dem Postweg eingeschickt werden kann.

    Der Pilot-Lärmaktionsplan Teil A ist im Internet (www.eba.bund.de/lap) abrufbar und kann auch als Druckversion beim Eisenbahn-Bundesamt angefordert werden.

    Die Ergebnisse der zweiten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung werden als Auswertung in den Pilot-Lärmaktionsplan Teil B einfließen. Die Teile A und B sollen dann zusammen den vollständigen Pilot-Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes bilden.

    Aus Sicht des Landkreises Uelzen bietet die Öffentlichkeitsbeteiligung eine gute Gelegenheit, deutlich zu machen, wo und in welchem Ausmaß die Bürger durch den Lärm der Bahnstrecke belastet werden. Landrat Dr. Heiko Blume erklärt dazu, dass mit diesem Beteiligungsverfahren nach dem inzwischen erfolgten Abschluss des „Dialogforums Schiene Nord“ ein weiteres deutliches Signal gesendet werden kann. „Wie bereits im Rahmen des Dialogforums deutlich gemacht, fordere ich im Zusammenhang mit der dort gefundenen Lösung einen über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehenden Lärmschutz“, so Blume.