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    Landkreis erhält erste Bundesförderung für den Breitbandausbau (24.02.2016)

    Einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 50.000 Euro für Beratungsleistungen im Zusammenhang mit dem geplanten kreisweiten Glasfasernetz hat Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume in Berlin aus den Händen von Bundesminister Alexander Dobrindt in Empfang genommen. Der Landkreis Uelzen ist bei der Errichtung eines kommunalen Glasfasernetzes in unterversorgten Gebieten Pilotlandkreis in Niedersachsen.

    Landrat Dr. Heiko Blume (2.v.l.) nahm in Berlin aus den Händen von Bundesminister Dobrindt den Zuwendungsbescheid in Empfang - zur Freude der beiden heimischen Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann und Henning Otte „Der Landkreis Uelzen ist bereits in vielen kleinen Schritten gut vorangekommen. Jedoch treten gerade bei uns als Pilotlandkreis in Sachen Glasfasernetz immer wieder neue Fragen auf, welche wir dann für nachfolgende Landkreise und Gemeinden zu beantworten versuchen. Vor diesem Hintergrund ist diese Förderung für Beratungsleistungen wichtig“, so Landrat Dr. Blume nach der Übergabe des Förderbescheides in den Räumen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

    Blume dankte Minister Dobrindt. Er sei zuversichtlich, dass Deutschland bis Ende 2018 mit schnellerem Internet versorgt sein werde. Dafür sei es zum einen wichtig, dass private Telekommunikationsunternehmen – wie zum Beispiel die Telekom – in den dichter besiedelten Gebieten in eigene Technik investieren. Insoweit hätten diese Unternehmen Aussagen zu ihren Ausbauplänen getroffen, die eingehalten werden sollten. Zum anderen sei es notwendig, dass Kommunen wie der Landkreis Uelzen in den anderen, ländlichen Regionen ein eigenes, leistungsstarkes Glasfasernetz planen und errichten. Wichtig sei, dass die Ausbaupläne verlässlich seien.  

    Auch die Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann und Henning Otte zeigten sich erfreut über die Förderzusage. „Gerade für eine ländliche Region wie den Landkreis Uelzen ist die Errichtung eines Glasfasernetzes für eine optimale Breitbandversorgung künftig unerlässlich“, so beide übereinstimmend.