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    Landkreis erweitert Flüchtlingssozialarbeit (22.07.2015)

    Die Zahl hinzukommender Geflüchteter wächst und damit der Bedarf nach ihrer Begleitung bei ihrer Ankunft im ihnen fremden Land. Gebraucht wird zudem Unterstützung und Einbindung von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die eigeninitiativ Asylsuchende in ihrer Nachbarschaft unterstützen.
     
    Diesen Bedürfnissen schenkt der Landkreis Uelzen durch die aktuelle Förderung der Flüchtlingssozialarbeit die notwendige Beachtung. Die bisher halbe Stelle beim CJD Göddenstedt wurde mit Wirkung vom 15. Juli 2015 auf eine volle Stelle erweitert. Ziel ist eine rasch wirksame Entlastung aller Betroffenen.
     
    Dafür wird der Landkreis künftig in die Regionen Nord und Süd aufgeteilt. Das erleichtert der Sozialarbeiterin durch kurze Fahrtzeiten die aufsuchende Arbeit bei den Flüchtlingen, die so zudem persönlicher wie direkter begleitet werden. Außerdem werden verbindlich – neben bereits bestehenden Sprechzeiten in der Luisenstraße beim JMD/CJD in Uelzen – neue angeboten. Diese finden in Bad Bevensen in der Gemeinschaftsunterkunft an der Ebstorfer Straße statt. Das bedeutet künftig zwei ortsnahe Anlaufpunkte zur jeweilig verlässlichen Unterstützung und zur Klärung von Anliegen der Flüchtlinge wie Ehrenamtlichen.
     
    Damit wurde den vielfach geäußerten Wünschen nach „Erweiterung im Hauptamt für das Arbeitsfeld Geflüchtete“ nachgekommen. In künftigen Gemeinschaftsunterkünften ist Sozialarbeit im Hause zudem bereits fest eingeplant. Die jetzt eingerichtete mobile Stelle wird somit zeitnah durch weitere flankiert.

    „Einen sehr bedeutenden Anteil trägt bei all dem nach wie vor das vielseitige ehrenamtliche Engagement zahlreicher Bürgerinnen und Bürger, für das an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei“, so Landrat Dr. Heiko Blume.