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    Mülldeponie Borg: Tag der offenen Tür am 29. April (24.04.2006)

    Ein knappes Jahr, nachdem mit der sogenannten „Abfallablagerungsverordnung“ das Verbot in Kraft getreten ist, unbehandelten Müll auf Deponien abzuschütten, lädt die Mülldeponie des Landkreises in Borg am Samstag, 29. April 2006, 12 bis 17 Uhr, zu einem Tag der offenen Tür ein. Die Besucher können bei dieser Gelegenheit an Besichtigungsfahrten über das Gelände teilnehmen und sich über die mit der Verordnung verbundenen Veränderungen informieren.

    „Seit dem letzten Tag der offenen Tür vor zwei Jahren hat sich bei uns einiges getan“, erklärt Deponieleiter Marcus Joseph. „Um die gesetzlichen Vorgaben zur Verwertung, Behandlung und Entsorgung von Siedlungsabfällen umsetzen zu können, hat die Firma Cleanaway im Auftrag des Landkreises zum 1. Juni 2005 eine Sortieranlage mit einer Gesamtkapazität von 30.000 Tonnen pro Jahr errichtet.“

    Um 13.30 und 15 Uhr können Besucher die Sortieranlage inspizieren und dabei zusehen, wie das Abladen eines Müllfahrzeugs und die anschließende Trennung des Abfalls vonstatten geht. Die Abfallmenge des Landkreises setzt sich zusammen aus etwa 23.000 t Hausmüll, 3.500 t Sperrmüll und ca. 3.500 t Gewerbemüll. Mittels einer Siebtrommel wird der Hausmüll in zwei „Fraktionen“ getrennt, die größer und kleiner sind als 80 mm. Die größere Fraktion wird mit dem grob vorsortierten Sperr- und Gewerbemüll zur Verbrennungsanlage nach Helmstedt transportiert, die kleinere zur GFA nach Lüneburg, wo sie biologisch behandelt wird.

    Abgesehen von den Vorführungen in der Sortieranlage können die Besucher auch an Führungen durch die Sickerwasserkläranlage teilnehmen, verschiedene Fahrzeuge in Augenschein nehmen und kostenlose Probesäcke mit Uelzener Kompost mit nach Hause nehmen. Neben dem leiblichen Wohl (Grillstand und Cafeteria) ist auch für den Spaß der kleinen Gäste gesorgt: Sie können auf einer Hüpfburg toben oder Musikinstrumente aus Müll basteln.