• Pressearchiv

    Neuer Landschaftsrahmenplan: Bürger können bis 15.01.2011 Stellung nehmen (01.01.1900)

     Um aktuellen naturschutzrechtlichen Vorgaben und gesetzlichen Bestimmungen gerecht zu werden, hat der Landkreis Uelzen als „Untere Naturschutzbehörde“ in den vergangenen Wochen und Monaten einen neuen so genannten „Landschaftsrahmenplan“ entworfen. In diesem Zusammenhang wurde außerdem ein Umweltbericht erstellt, in dem die voraussichtlichen Auswirkungen dieses Rahmenplan-Entwurfes auf die Umwelt ermittelt, beschrieben und bewertet werden.

    Ab dem 15.11.2010 können der Landschaftsrahmenplan und der zugehörige Umweltbericht beim Umweltamt des Landkreises sowie im Internet unter der Adresse www.uelzen.de (Suchbegriff: „LRP“) eingesehen werden. Zusätzlich wird es kurzfristig zu einer öffentlichen Auslegung bei sämtlichen Samt- und Einheitsgemeinden kommen. Allen Bürgerinnen und Bürgern sowie betroffenen Institutionen soll so Gelegenheit gegeben werden, sich über den Entwurf und dessen Auswirkungen zu informieren und ggfls. eine Stellungnahme abzugeben. Stellungnahmen müssen bis spätestens 15. Januar 2011 schriftlich beim Landkreis Uelzen, Untere Naturschutzbehörde, Veerßer Straße 53, 29525 Uelzen, eingereicht werden.

    Der Landschaftsrahmenplan (LRP) stellt einen wesentlichen Beitrag zur ökologisch orientierten Kreisentwicklung dar. Der derzeit maßgebliche LRP ist bereits mehr als 20 Jahre alt. Weil die Inhalte und Angaben zu einem großen Teil überholt sind, können sie als angemessene Arbeitsgrundlage für den Naturschutz nicht mehr herangezogen werden.

    Der neue Entwurf des Landschaftsrahmenplans stellt für die gesamte Fläche des Landkreises Uelzen den gegenwärtigen Zustand von Natur und Landschaft dar. Außerdem enthält er voraussichtliche Änderungen, Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie Erfordernisse und Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele.

    Der Landschaftsrahmenplan soll nicht zuletzt auch das Bewusstsein der Bevölkerung für die Schönheit und Werte der heimischen Fauna und Flora schärfen, Risiken benennen und Wege für nachhaltigen Umweltschutz aufzeigen.