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    Streik führt zu Ausfällen bei der Müllabfuhr (20.03.2014)

    Wegen eines Warnstreiks sind die Restabfallbehälter und Biotonnen am vergangenen Montag in Teilen des Landkreises Uelzen nicht geleert worden. Betroffen waren Bereiche in den Gemeinden Bienenbüttel, Wrestedt sowie der Bereich Westerweyhe südlich der Bahnstrecke. Diesbezüglich wird laut Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Uelzen (awb) keine Nachhol- beziehungsweise Ersatzabfuhr stattfinden.

    Bei der nächsten turnusmäßigen Abfuhr am 31. März 2014 kann jedoch Restabfall in Säcken und Müllbeuteln zusätzlich zur Restabfalltonne zur Abholung bereitgestellt werden. Die Säcke dürfen allerdings nicht größer als der Abfallbehälter sein. Konkret: Restabfall kann in handelsüblichen Müllbeuteln, blauen Säcken und dergleichen zusätzlich zur Restabfalltonne zur Abholung bereitgestellt werden, jedoch nicht im gelben Wertstoffsack. Sollte die in Säcken bereitgestellte Abfallmenge das Behältervolumen überschreiten, kann der zusätzliche Abfall nicht entsorgt werden.

    Bioabfall wiederum darf nur in den lizensierten Kompostsäcken zur Biotonne gestellt werden. Andere Säcke oder die Bereitstellung in Kartons oder ähnlichen Behältnissen ist nicht zulässig. In diesem Zusammenhang werden jedoch im Rathaus Wrestedt, dem Kreishaus Uelzen und auf dem Betriebshof Oldenstadt die sonst gebührenpflichtigen Kompostsäcke angesichts der aktuellen Ausnahmesituation in haushaltsüblicher Menge kostenlos ausgegeben.

    Der awb bittet alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die streikbedingten Ausfälle. Abhängig vom Verlauf der derzeitigen Tarifverhandlungen können weitere ersatzlose Abfuhrausfälle zurzeit nicht ausgeschlossen werden.