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    "Uelzener Versicherungen" spenden 10.000 Euro für Flüchtlingsarbeit (07.10.2015)

    „Solche Termine nehme ich besonders gerne wahr“, freute sich Landrat Dr. Heiko Blume gleich zu Beginn eines kurzfristig verabredeten Treffens, zu dem der Landrat mit Dr. Theo Hölscher, dem Vorstandsvorsitzenden der „Uelzener Versicherungen“, sowie Imke Brammer-Rahlfs, ebenfalls Vorstandsmitglied der Versicherungsgesellschaft, kürzlich zusammengekommen ist.

    Landrat Dr. Heiko Blume (r.) freut sich über die großzügige Spende der "Uelzener Versicherungen" - vertreten durch Imke Brammer-Rahlfs und Dr. Theo Hölscher, Ihrerseits Mitglied und Vorsitzender des VorstandesAnlass des Treffens: Die „Uelzener Versicherungen“ unterstützen den Landkreis Uelzen bei dessen Flüchtlingsarbeit mit einer Spende von 10.000 Euro. „Wir sind uns bewusst, vor welcher großen – auch finanziellen – Aufgabe der Landkreis Uelzen angesichts des Zustroms hunderter Flüchtlinge steht und wir möchten die Flüchtlingsarbeit der Kreisverwaltung mit diesem Geld unterstützen“, so Dr. Hölscher.

    Gleichzeitig kündigte der Vorstandsvorsitzende an, im Rahmen der „Arbeitgeberinitiative“ auch bei anderen heimischen Unternehmen dafür zu werben, sich für Flüchtlingsarbeit und damit die Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern zu engagieren. „Auch die Wirtschaft trägt in dieser Frage große Verantwortung – und zwar nicht nur vor dem Hintergrund zunehmenden Fachkräftemangels“, hob Hölscher während des Gespräches hervor. Primär gehe es aber darum, aus humanitären Erwägungen heraus zu helfen und somit auch die ehrenamtliche Arbeit so vieler Helfer zu unterstützen.

    Dr. Blume dankte den „Uelzener Versicherungen“ für die großzügige Spende und den damit gezeigten Willen, helfen zu wollen. Er sei sicher, so Blume, dass Spenden in diesem Bereich nicht nur den Flüchtlingen helfe, sondern eine Investition in die Zukunft aller Bürgerinnen und Bürger bedeute. Die genaue Verwendung des Geldes stehe zwar noch aus. Sicher sei aber schon jetzt, dass ein wesentlicher Teil des Geldes in die Flüchtlingsarbeit der vor wenigen Tagen eröffneten neuen Gemeinschaftsunterkunft Nothmannstraße fließen solle.