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    Verkehrsinfrastruktur: Staatssekretär diskutiert mit kommunalen Spitzenvertretern (24.06.2013)

    Enak Ferlemann, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, hat auf Einladung von Landrat Dr. Heiko Blume im Uelzener Kreishaus mit Landräten und Bürgermeistern aus Nordost-Niedersachsen über die Zukunft der hiesigen Verkehrswege diskutiert. Während des rund zweistündigen Informationsaustausches ging es insbesondere um die Bedeutung des geplanten Lückenschlusses der A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg sowie um die Zukunft des Schiffshebewerkes in Scharnebeck.

    Im Anschluss an den Informationsaustausch standen Landrätin Lau, Staatssekretär Ferlemann, Landrat Dr. Blume sowie Amtsleiter Sygusch der Presse zur VerfügungBeide Projekte seien weit vorangeschritten, erklärte Ferlemann im Anschluss an das Gespräch. „Die kompletten Planungskosten für die Schleuse sind noch in diesem Haushalt veranschlagt und auch die einzelnen Abschnitte der Autobahn liegen im Zeitplan“, so der Staatssekretär. Ferlemann kündigte darüber hinaus an, beim Ausbau der regionalen Verkehrsinfrastruktur bestehende Bahnstrecken in den Blick zu nehmen. Wichtig, so der eigens aus Berlin angereiste Verkehrsexperte, sei vor allem, dass angesichts der prognostizierten Steigerung des Verkehrsaufkommens allen drei Verkehrsträgern – Straße, Schiene und Wasser – hohe Bedeutung zukomme und keiner dieser Bereiche gegen andere ausgespielt werden dürfe.

    Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume zeigte sich hoch erfreut über den Verlauf des Gespräches, bei dem es neben der A39 und der Schleuse in Scharnebeck auch um zahlreiche weitere – für die Region bedeutsame – verkehrspolitische Fragestellungen und Projekte ging. „Es hat sich gezeigt, dass die Verantwortlichen über Parteigrenzen hinweg in nahezu allen Detailfragen übereinstimmen und dass wir wirklich mit einer Stimme sprechen, wenn es um wichtige Belange der Verkehrsinfrastruktur im Nordosten geht.“
    An dem Informationsaustausch mit Staatssekretär Ferlemann nahmen neben Uelzens Landrat Dr. Blume und Uelzens Bürgermeister Otto Lukat auch die Landräte aus Lüneburg und Gifhorn sowie der Oberbürgermeister aus Lüneburg und der Bürgermeister aus Wittingen teil. Auch aus der Stadt Wolfsburg waren eigens verantwortliche Verwaltungsmitarbeiter angereist.