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    Zukunftsaufgabe Hafenindustriegebiet Ost – Gemeinsame Planungen von Stadt und Landkreis (20.02.2015)

    Mehr als 430.000 Tonnen Umschlag im Uelzener Hafen sind ein Rekordergebnis, das den bestehenden Hafen fast an seine Auslastungsgrenzen bringt. Größere Flächen in Hafenindustriegebietstädtischen Industriegebieten sind rar, so dass bald nicht mehr alle Anfragen bedient werden können. Bereits seit einiger Zeit wird deshalb überlegt, das Hafenindustriegebiet um eine Fläche auf der anderen Seite des Elbe-Seitenkanals zu erweitern. Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt und Landrat Dr. Heiko Blume wollen diese Planungen jetzt gemeinsam vorantreiben.

    Landrat Dr. Blume betont, dass die Entwicklung des Uelzener Hafenindustriegebietes eine Zukunftsaufgabe und damit ein langfristiges Projekt für die gesamte Region ist, die der Landkreis Uelzen aktiv mit begleiten werde. „Angesichts langer Planungsvorläufe müssen jetzt die nächsten Schritte gemacht werden“, so Bürgermeister Jürgen Markwardt. Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Stadt, Landkreis und Wirtschaftsförderung Uelzen aktiv unter Federführung der Stadt wird in einem ersten Schritt einen Zeit- und Maßnahmenplan zum Ausbau des Hafenindustriegebietes erstellen. Auch die kurzfristige Hinzuziehung externen Sachverstandes wird notwendig werden. Zu den ersten Maßnahmen gehören unter anderem eine grobe Schätzung der Investitionen und Folgeaufwendungen ebenso wie die Recherche nach Fördermitteln. Geklärt werden soll auch die Frage, wie eine Kooperation zwischen Landkreis und Stadt ausgestaltet werden kann.

    „Selbst wenn in den ersten zehn Jahren keine Vollauslastung des Hafens und des Industriegebiets gesichert sei, müsse die öffentliche Hand Vorsorge für eine positive Wirtschaftsentwicklung leisten“, sagt Landrat Heiko Blume. Landrat und Bürgermeister stimmen darin über ein, dass das Hafenindustriegebiet Ost gerade von der Anbindung an die Schiene und den Elbe-Seitenkanal profitieren wird. Es besteht weiterhin Einigkeit, dass parallel das Schiffshebewerk Scharnebeck ertüchtigt werden muss, um den Verkehrsträger Binnenschiff noch attraktiver zu machen. Und auch die Realisierung des Lückenschlusses der A 39 werde für das neue Industriegebiet einen großen Schub geben, sind sich Bürgermeister und Landrat sicher.