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 Stadt präsentiert Ausstellungen zum Thema 20 Jahre Mauerfall

Im Rahmen der kleinen Veranstaltungsreihe „20 Jahre Mauerfall“ präsentiert die Stadt Uelzen vom 25. Januar bis zum 2. März zwei Ausstellungen im Rathaus: Der Uelzener Fotograf Dieter Pietsch zeigt Fotos aus der Region rund um den Mauerfall. Die Wanderausstellung „Opposition und Widerstand in der DDR“ der Stiftung Ettersberg arbeitet die Geschichte der 40er bis zu den 80er Jahren auf. Die Ausstellungen haben montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr während der Öffnungszeiten des Rathauses für Interessierte geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Trabbis in der Innenstadt, Begegnungen zwischen Menschen, offizielle Veranstaltungen – die Bilder von Dieter Pietsch rufen Erinnerungen wach und regen zum Nachdenken an. 30 eindrucksvolle Bilder, die Ereignisse in Uelzen und Umgebung darstellen, können im Foyer im Erdgeschoss des Rathauses angesehen werden. .

Ein Stockwerk höher arbeitet die Ausstellung „Opposition und Widerstand in der DDR“ auf insgesamt 21 Tafeln mit zahlreichen Abbildungen und kurzem Text die langen Linien widerständigen und oppositionellen Handelns gegen die SED-Diktatur heraus - vom Widerstand gegen die kommunistische Herrschaft in der Sowjetischen Besatzungszone bis zum Zusammenbruchs des DDR-Regimes 1989. Die Geschichte der DDR-Opposition wird anhand zahlreicher, zum Teil noch unveröffentlichter Fotos und Dokumente dargestellt. Die Ausstellung gliedert sich in vier Phasen: Die 40er und 50er Jahre, die geprägt waren vom Widerstand in den demokratischen Parteien, an Universitäten, Schulen, in Kirchen und illegalen Jugendgruppen. Nach dem Mauerbau kam es zu erheblichen Protesten gegen die Abriegelung der Grenzen und die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft. In den 1960er und 70er Jahren entstanden in Kirchen alternative Subkulturen. In den 80er Jahren wurde der gesellschaftliche Widerstand von immer mehr Menschen getragen und organisierte sich in der Friedens-, Umwelt- und Demokratiebewegung.

Die Themen sind so gestaltet, dass sie auch jüngere Menschen zur Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte anregen. Für Schulklassen können in Ergänzung zu den Ausstellungen Filme der Stiftung Aufarbeitung mit Originalaufnahmen gezeigt werden. Auskünfte zur Filmauswahl und zum Anmeldeverfahren erteilt Stadtarchivar Dr. Reimer Egge unter der Rufnummer 0581-8006290.

Während der Ausstellungen bietet die Stadtbücherei im Rathaus eine Literaturliste zum Thema „20 Jahre Mauerfall“ an.

 
 
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