| Uelzens Bürgermeister Otto Lukat ist weiterhin von dem Ukraine-Projekt der Stadtwerke überzeugt. „Ebenso wie die Experten sehe ich das Engagement auf Dauer gesichert, es handelt sich hier um ein langfristiges Projekt“, sagt Lukat. Intensiv ist im Aufsichtsrat der Stadtwerke seinerzeit über den Einstieg in das Agrar-Projekt diskutiert worden. Gemeinsam mit hoch qualifizierten Fachberatungsunternehmen und einem Lehrstuhl der Hochschule Göttingen wurde das Vorhaben auf den Prüfstand gestellt. Aktuell hat die SBE Holding notwendige Maßnahmen getroffen, um das Potential in der Ukraine so zu nutzen, dass die erwarteten Renditen erzielt werden können. Die Risikobewertung der Fachberater und Experten fällt deutlich aus: das wirtschaftliche Risiko ist und bleibt kalkulier- und beherrschbar – die Weiterführung des Projektes sinnvoll. In Zeiten des Klimawandels ist es wichtig, Energie umwelt- und klimafreundlich zu produzieren und den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben. Die Uelzener Stadtwerke engagieren sich gemeinsam mit den Stadtwerken Schwäbisch Hall sowie der Alensys AG hier zukunftsorientiert. „Es besteht Einigkeit darüber, dass es neben den großen Energieerzeugern für die Marktstruktur wichtig ist, kleine Unternehmen wie die Stadtwerke zu erhalten. Dann ist aber auch notwendig, den Stadtwerken die Möglichkeit zu geben, sich für die Erzeugung und den Einkauf von Produktionsmittel am Markt entsprechend betätigen zu dürfen, um den anderen Bewerbern standzuhalten“, sagt Otto Lukat. Die langfristige Sicherung regenerativer Energierohstoffe ist ein sinnvoller Aspekt in der strategischen Positionierung der Stadtwerke im Wettbewerbsumfeld. |





