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Abfallwirtschaftsbetrieb beteiligt sich an Kampagne "Aktion Biotonne Deutschland" (20.09.2017)

Noch immer landen bundesweit mehr als ein Drittel der kompostierbaren Küchenabfälle wie Gemüse-, Obst-, Speisereste und Grünabfälle aus dem Garten in der Restmülltonne. Die enormen Massen von kompostierbaren Abfällen sind wertvolle Rohstoffe, um Kompost sowie Strom und Wärme herzustellen.
 
Um dieser Verschwendung von Rohstoffen entgegenzuwirken, beteiligt sich der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Uelzen (awb) an der bundesweiten Kampagne „Aktion Biotonne Deutschland“. Der Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU), das Handelsunternehmen REWE, Bundesumweltministerium und Landesministerien unterstützen die bundesweite Kampagne für die Steigerung der erfassten Bioabfallmengen sowie der Verringerung der Fremdstoffgehalte in der Biotonne.

Gemeinsam mit dem REWE-Center Uelzen und dem NABU wirbt der awb am Freitag, 29., und am Samstag, 30. September 2017, im „Marktcenter Uelzen“ für mehr und saubere Bioabfälle in der Biotonne. An den beiden Tagen können sich die Besucher und Kunden in der Zeit von 10 bis 19 Uhr rund um das Thema Biotonne, Bioabfallsammlung und -verwertung im Landkreis Uelzen informieren und beraten lassen.

„Wir möchten“, so Andreas Harnisch, Abfallberater des awb, „unsere Kunden dahingehend aufklären, dass auch im Landkreis Uelzen noch zu viele Bioabfälle im Restmüllbehälter landen und zeigen, welche Abfälle in der Biotonne gesammelt werden können.“ Nur wenige Kunden wissen, dass neben Teebeutel und Bananenschalen auch Speisereste wie Käsereste oder verschimmelter Joghurt über die Biotonne entsorgt und gut verwertet werden können.

„Wer konsequent Koch- und Essensabfälle in der Biotonne des awb sammelt“, so Harnisch weiter, „leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Recycling sowie Ressourcen- und Klimaschutz.“ Aus den vom awb im Landkreis Uelzen eingesammelten Bioabfällen werden in der eigenen Bioabfallvergärungs- und Kompostierungsanlage im Entsorgungszentrum Borg Strom, Wärme und zertifizierter Qualitätskompost hergestellt. Im Jahr 2016 speiste der awb knapp 2 Millionen kwh in das Stromnetz ein.

Die Kampagne wirbt nicht nur für mehr, sondern auch für sauberen Bioabfall. Denn leider landen viele Küchenabfälle zusammen mit nicht kompostierbaren Materialien wie herkömmlichen Plastiktüten in der Biotonne. Großes Problem dabei: Plastik, Glas, Dosen und andere Fremdstoffe, die mit großem Aufwand in der Bioabfallvergärungs- und Kompostanlage des awb aussortiert werden müssen.

Weitere Infos zur Kampagne sind erhältlich unter der Rufnummer 0581 82-851 oder unter der Internetadressen www.awb.uelzen.de bzw. www.aktion-biotonne-deutschland.de;

 

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