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Forschungsprojekt: Ostfalia Hochschule bittet Unternehmen um Mithilfe (26.04.2017)

Als geeignete Plattform, um regional bedeutsame Wirtschaftsthemen zu beleuchten und zu diskutieren, hat sich gestern einmal mehr das Unternehmerfrühstück erwiesen, zu dem Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume zweimal im Jahr alle heimischen Wirtschaftstreibenden einlädt. Die inzwischen neunte Auflage der Veranstaltung trug den Titel „Digitales Vertrauen“ – abgeleitet aus einem geplanten Forschungsprojekt der Ostfalia Hochschule, an dem sich möglichst viele Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region beteiligen sollen.   

Zum Thema Digitalisierung und "Digitales Vertrauen" konnte Landrat Dr. Heiko Blume (v. r.) unter anderem Professor Dr. Markus A. Launer, Dr. Katharina von Knop und Joachim Delekat zum 9. Unternehmerfrühstück begrüßenDas jedenfalls wünschte sich gestern vor mehr als 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung Professor Dr. Markus A. Launer, der das Projekt federführend betreut und als Hauptreferent im Rahmen des Unternehmerfrühstücks auftrat. Er forderte die Anwesenden auf, im Zuge der geplanten Forschungsarbeit an entsprechenden Befragungen teilzunehmen, um eine möglichst breite Datenbasis zu erreichen. Und damit letztlich das Ziel des Projektes, trotz stetig zunehmender – teilweise sogar ausschließlich erfolgender – Online-Kommunikation zwischen den Unternehmen gegenseitiges Vertrauen zu ermöglichen oder zu erhöhen. Digitales Vertrauen, so Launer, sei die Basis für jedes Online-Geschäft.   

Darüber hinaus berichtete Launer von weiteren wissenschaftlichen Vorhaben, die sich ebenfalls mit der Digitalisierung im Landkreis Uelzen beschäftigen. Die Ostfalia Hochschule und er persönlich, so Launer weiter, seien in Fragen der Digitalisierung an einer wachsenden Vernetzung wesentlicher regionaler Akteure interessiert, zu denen zweifellos auch die ansässigen Unternehmen zählten.

Weitere Denkanstöße zum Thema Digitalisierung gab anschließend Dr. Katharina von Knop, die bereits mehrere erfolgreiche digitale Geschäftsmodelle entwickelt und verschiedene Start-Up-Unternehmen entsprechend beraten hat. „Digitalisierung ist essenziell – essenziell für Ihre Betriebe und Unternehmen. Essenziell aber ebenso für den gesamten Bereich der Bildung und essenziell für die Region insgesamt, so ihr deutlicher Appell an alle Anwesenden.

Abschließend dankte Marlis Kämpfer, Leiterin der Wirtschaftsförderung des Landkreises Uelzen, den Wirtschaftstreibenden für deren Teilnahme am 9. Unternehmerfrühstück. Das geplante kreisweite Glasfasernetz, dessen Vorvermarktung inzwischen begonnen habe, biete bestmögliche Voraussetzungen zum Ausbau der Digitalisierung und damit beste Möglichkeiten, den Landkreis in seiner Attraktivität zu erhalten beziehungsweise zukunftssicher aufzustellen.

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