• Auszug - Einwohnerfragestunde  

    Sitzung des Ausschusses für Planung, Hoch- und Straßenbau
    TOP: Ö 12
    Gremium: Ausschuss für Planung, Hoch- u. Straßenbau Beschlussart: (offen)
    Datum: Di, 06.02.2018    
    Zeit: 16:30 - 18:15 Anlass: Sitzung
    Raum: Betriebshof Oldenstadt
    Ort: Wendlandstr. 8, 29525 Uelzen
     
    Wortprotokoll

    Frau Niemann aus Aljarn fragt nach der Windnutzungsfläche Bostelwiebeck. Wurde geprüft, ob die Fläche Bostelwiebeck (43) durch den Wegfall der Pufferflächen durch den Schwarzstorch immer noch größer ist als die Fläche Aljarn (26)? Dies wird bejaht. Die Bostelwiebeck hat im aktuellen Entwurf eine Größe 63,3 ha, die nicht berücksichtigte Potenzialfläche Aljarn hat eine Größe von 54,7 ha.

     

    Es wird sich erkundigt, ob, wenn im Genehmigungsverfahren weitere Flächen entfallen würden, noch der Windenergie weiterhin substanziell Raum gegeben wird. Herr Peters erläutert , dass nicht davon auszugehen sei, dass Vorranggebiete Windenergienutzung vollständig entfallen. Falls Teilflächen im Rahmen der Genehmigung wegfallen, ist dennoch davon auszugehen, dass substanziell genügend Raum für die Windenenergie zur Verfügung stehe.

     

    In Bezug auf die Fläche Bostelwiebeck möchte jemand wissen, wer das Vorkommen des Schwarzstorchs dort festgestellt hat. Laut Herrn Seeck habe dies der Schwarzstorch-Beauftragte des Landes Niedersachsen gemeldet und der eigene Gutachter habe es geprüft und bestätigt. Es ist davon auszugehen, dass der Schwarzstorch im Reisenmoor brütet. Die Flugbewegungen deuten ebenfalls darauf hin, und er wurde dort mehrfach gesichtet. Der Horststandort ist nicht bekannt. Jedoch hat auch die Staatliche Vogelschutzwarte aus diesem Grund dort ein Brutvogelgebiet ausgewiesen. Dieses wurde im Avifaunistischen Gutachten beachtet und mit einem Puffer von 2,5 km versehen. Auch der Schwarzstorchbeauftragte geht von einem Brutvorkommen aus. Der Schwarzstorch nutzt wahrscheinlich auch den Wiebeck als Wechselhorst, so dass dieses Brutgebiet ebenfalls mit einem 2,5 km Puffer versehen wurde.

     

    Bezüglich der Fläche Suhlendorf-Ostedt (52) wird nach Veränderungen gefragt. Die Mitarbeiter der Regionalplanung teilen mit, dass diese weiterhin ein Vorranggebiet Windenergienutzung ist und sich geringfügig auf 90,4 Hektar vergrößert hat..