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    Projekt: Landkreis möchte Situation von Menschen mit Demenz verbessern (06.02.2019)

    Um die Situation von Menschen mit Demenz und Alzheimer zu verbessern, beteiligt sich der Landkreis Uelzen an dem Projekt „Kontextcheck“ – einer Initiative der „Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.“ sowie der „BKK Mobil Oil“. Der Wunsch, sich angesichts steigendender entsprechender Erkrankungszahlen und damit verbundener sozialer Auswirkungen näher mit dem Thema zu beschäftigen, wurde im Rahmen der Steuerungsgruppe der „Gesundheitsregion Uelzen“ entwickelt.      

    Im Rahmen des Projektes werden Kommunen dabei begleitet und unterstützt, ihre kommunale Gesundheitsförderung strategisch und bedarfsorientiert zu gestalten. „Um das Thema ,Demenz und Alzheimer‘ in die Gesundheitsregion zu integrieren, können wir durch die Beteiligung an dem Projekt die personelle und materielle Unterstützung der Landesvereinigung nutzen, ohne dass für den Landkreis Uelzen beziehungsweise für den Zweckverband Gesundheitsamt Kosten anfallen“, so Anna Katharina Bölling, Sozialdezernentin des Landkreises Uelzen.    

    Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung soll ein erster Überblick über das Projekt gegeben, Handlungsfelder erarbeitet und eine Arbeitsgruppe zur Umsetzung des Projektes im Landkreis initiiert werden, die mit lokalen Akteurinnen und Akteuren besetzt ist. Deren Aufgabe soll sein, relevante kommunale Daten zu Demenz und Alzheimer zusammenzustellen, sich einen Überblick über bereits bestehende Angebote zu verschaffen sowie die Bedürfnisse betroffener Bevölkerungsteile zu ermitteln. Willkommen sind deshalb alle heimischen Initiativen, Projekte, Institutionen und Einzelpersonen, die sich dem Thema Demenz widmen oder an einer Mitarbeit in der geplanten Arbeitsgruppe interessiert sind. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 13. Februar 2019, von 16 bis 18 Uhr im Kreishaus statt.

    Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe sollen Grundlage sein für die Erarbeitung der strategischen Planung der kommunalen Gesundheitsförderung und Prävention in diesem Bereich. Auf diese Weise sollen Doppelstrukturen vermieden und Synergieeffekte genutzt werden.