• Häufige Fragen

    Warum werden die Abfallbehälter gechipt?!

    Die Ausrüstung der awb Abfallbehälter dient vorrangig zur Inventarisierung des Behälterbestandes. Der bis einschließlich 2016 veranlagte Behälterbestand stimmt nicht mit dem Bestand auf der Straße überein.  Regelmäßig werden uns von Mietern und Eigentümern verschwundene Abfallbehälter gemeldet. Diese Behälter werden anderenorts genutzt, um so die Abgabe der Abfallgebühren zu umgehen.

    Der falsche Behälterbestand fiel oftmals erst auf, wenn ein Behälter als defekt gemeldet und ein Austausch gewünscht wurde. Wie viele solcher Behälter im Umlauf waren und so Abfallgebühren hinterzogen wurden, ist unklar. Aufgrund von Erfahrungen anderer Landkreise wird die Dunkelziffer zwischen 1 bis 10 % des gesamten Behälterbestandes geschätzt.

    Mit dem Transponder Chip kann auch festgestellt werden, ob ein Abfallbehälter schon geleert wurde oder nicht. Gerade bei Eckgrundstücken kann es vorkommen, dass der Nutzer den Abfallbehälter an die Straße stellt, die zuerst geleert wird. Bevor das Müllfahrzeug die zweite Straße anfährt, wird der Behälter wieder befüllt und erneut zur Leerung an die Straße gestellt.

    Die so hinterzogenen Abfallgebühren müssen zur Kostendeckung anteilig auf die übrigen Abfallgebührenzahler umgelegt werden. Mit dem Transponder Chip wird sich dieses zukünftig ändern und so zu einer Gebührengerechtigkeit führen. Abfallbehälter die nicht gechipt sind, werden ab Januar 2017 nicht mehr geleert.

    Wenn der Behälterbestand irgendwann bereinigt wurde, sind auch andere Gebührensysteme denkbar. Die Entscheidung darüber liegt jedoch bei der Politik. Als kommunaler Betrieb entscheiden der Betriebsausschuss und der Kreistag über solche Änderungen.