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    Vormerken: Konferenz am 13. September 2018 thematisiert Digitalisierung in der Bildung

    Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren, das Thema ist brandaktuell – die 5. Bildungskonferenz im Landkreis trägt in diesem Jahr den Titel „Bildung digital“ und wird Fragen nachgehen, die hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit des Landkreises als weiterhin attraktiver Bildungsstandort von ganz entscheidender Bedeutung sein werden – und damit auch hinsichtlich persönlicher Entwicklungschancen der hier lebenden Menschen. Deshalb werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz einen Nachmittag lang dem Zugang zu Digitalisierung im Gesamtsystem Bildung widmen.  

    Vor diesem Hintergrund sollten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger den Termin der fünften Bildungskonferenz bereits jetzt vormerken! Diese findet am Donnerstag, 13. September 2018, ab 13 Uhr an der Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Campus Suderburg, statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Willkommen sind Akteure der beruflichen Aus- und Weiterbildung, aus Schulen, Kitas, Vereinen, Verbänden, Beratungs- und Servicestellen, Kammern, Eltern- und Schülervertreterinnen und -vertreter, Unternehmensvertreterinnen und -vertreter, kommunale Politikerinnen und Politiker sowie weitere interessierte Bürgerinnen und Bürger.

    Detaillierte Informationen zu dem Programm der Veranstaltung sowie das Anmeldeformular werden ab Anfang August auf der Homepage der Bildungsregion zur Verfügung gestellt.

    Erstes Qualitätssiegel der Bildungsregion Uelzen geht an das Gustav Stresemann Institut

    Mit dem „Gustav Stresemann Institut“ in Bad Bevensen ist gestern die erste Bildungseinrichtung im Landkreis Uelzen offiziell mit dem Qualitätssiegel der „Bildungsregion Uelzen“ ausgezeichnet worden. Im Rahmen einer Feierstunde übergab Landrat Dr. Heiko Blume das entsprechende Zertifikat an Martin Kaiser, den Leiter des Bildungsinstituts, als Anerkennung und Würdigung für die Umsetzung des Projektes „Vielfalt verbindet – Interkulturelle Öffnung von Verbänden“.

    Martin Kaiser (l.) und die Projektverantwortliche Ulrike Christiansen (2.v.l.) freuen sich über das erste Qualitätssiegel der Bildungsregion Uelzen, das Landrat Dr. Heiko Blume und Sabrina Boenschen vom Bildungsbüro dem Gustav Stresemann Institut überreichtenDurch entsprechende Schulungen von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren soll im Rahmen des Projektes unter anderem die interkulturelle Öffnung teilnehmender Verbände unterstützt und gefördert werden. Neben dem „Gustav Stresemann Institut“ ist auch der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Johanniter-Unfall-Hilfe sowie die THW-Jugend Niedersachsen und Bremen als Träger an dem Kooperationsprojekt beteiligt. Konkret geht es insbesondere darum,  haupt- und ehrenamtlich tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Vereinen, Verbänden und Organisationen in ihrer interkulturellen Kompetenz zu stärken und zugewanderte Menschen in deren Aktivitäten und Strukturen einzubeziehen.

    Ausdrücklich dankte Landrat Blume vor diesem Hintergrund den anwesenden Verantwortlichen für ihre Beteiligung an dem Projekt: „Mit dieser außergewöhnlichen Bildungsmaßnahme erfüllt das Gustav Stresemann Institut nicht nur eines der wichtigsten Leitziele der Bildungsregion Uelzen, nämlich die Ermöglichung von Teilhabe, sondern es erfüllt damit alle Qualitätskriterien, die für eine Zertifizierung durch die Bildungsregion erforderlich sind. Dazu zählen Aspekte der umfänglichen Information, der transparenten Beschreibung und Zielsetzung der Angebote, die Sicherstellung bedarfsgerechter und erreichbarer Angebote für alle Zielgruppen sowie weitere strukturelle und organisatorische Gesichtspunkte.

    „Sie können zu Recht stolz darauf sein, im Landkreis Uelzen als erste Bildungseinrichtung das Qualitätssiegel der Bildungsregion zu bekommen“, so der Landrat. Die erste Verleihung des Zertifikats dürfe jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass in der Bildungsregion Uelzen bereits zahlreiche innovative Maßnahmen und Projekte stattfinden, die mit dem Qualitätssiegel der Bildungsregion ausgezeichnet werden sollen.

    Ein solches Qualitätssiegel bietet übrigens nicht nur den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der jeweiligen Maßnahme ganz konkrete Vorteile, sondern auch der jeweiligen Bildungseinrichtung beziehungsweise dem jeweiligen Bildungsakteur selbst. Darauf macht Sabrina Boenschen, Leiterin des Bildungsbüros des Landkreises Uelzen, aufmerksam. So spreche das Siegel auch für eine mögliche administrative Unterstützung des Projektes durch das Bildungsbüro. „Letztlich“, so Boenschen, „ist das Siegel der Bildungsregion Uelzen ein sichtbares Zeichen dafür, wie Projekte die vereinbarten Qualitätskriterien mit Leben füllen und damit zur Weiterentwicklung der Bildungsregion und zum Ausbau zu einem noch attraktiveren Lebens- und Arbeitsort für alle Menschen beitragen“. Logo Qualitätssiegel Bildungsregion

    Weitere Informationen zum Projekt „Vielfalt verbindet – Interkulturelle Öffnung von Verbänden“ sind erhältlich bei Ulrike Christiansen unter der Rufnummer 0151/23666765 und der E-Mail-Adresse ulrike.christiansen@gsi-bevensen.de oder unter der Adresse www.gsi-bevensen.de.

    Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium des Inneren im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenarbeit durch Teilhabe“ sowie durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung im Rahmen der Richtlinie „Migration, Teilhabe und Vielfalt“.

    Wer sich mit einem Projekt um das Qualitätssiegel der Bildungsregion Uelzen bewerben bzw. allgemeine Infos zum Qualitätssiegel der Bildungsregion und den entsprechenden Kriterien erhalten möchte, kann sich unter der Rufnummer 0581/82-2996 an das Bildungsbüro des Landkreises Uelzen wenden.

     

    Bildung findet vor Ort statt

    Mit dem Aufbau der Bildungsregion Uelzen hat sich der Landkreis Uelzen auf den Weg gemacht, Bildungs- und Teilhabechancen der Menschen vor Ort nachhaltig zu verbessern. Dieses Ziel soll erreicht werden, indem Bildungsakteure vernetzt, ein datenbasiertes Bildungsmanagement aufgebaut sowie Konzepte und Ideen zur Weiterentwicklung der Bildungslandschaft erarbeitet werden. Hierzu hat der Landkreis Uelzen seit 2013 ein Bildungsbüro aufgebaut.
    Unterstützt wird die Arbeit des Landkreises durch das Landesprogramm ‚Bildungsregionen‘ (seit 2015) sowie die Programme ‚Bildung integriert‘ und ‚Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte‘ aus dem Bundesministerium Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfond (seit 2016).

     

    Aufgaben des Bildungsbüros sind:

    • Bestandsaufnahme der Bildungsaktivitäten im Landkreis,
    • Erhebung und Auswertung von statistischen Bildungsdaten,
    • Schaffen einer Plattform zur Vernetzung aller Bildungsakteure,
    • Ansprechpartner und Informationsknotenpunkt für Bildungsakteure und Unternehmen der Region,
    • Anstoß und Koordination zur gemeinsamen Entwicklung und Gestaltung einer Bildungslandschaft im Landkreis Uelzen.