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Behördenrallye: Schwungvolle Vorbereitung auf das Berufsleben (22.04.2010)

 Hannah, Franziska und Anna-Sophie – nur drei von insgesamt mehr als 30 Kindern und Jugendlichen, die heute im Rahmen des bundesweiten „Zukunftstages“ im Uelzener Kreishaus zu Gast waren. Aufgeteilt in mehrere Gruppen flitzten die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen dabei durch die Flure und Büros, um die Arbeit der Kreisverwaltung kennen zu lernen. Immerhin ging es um eine echte Rallye, und zwar eine so genannte „Behördenrallye“, an der die jungen Leute während ihres Aufenthaltes im Kreishaus teilnahmen. Ausgestattet mit entsprechenden Fragebögen machten sie sich auf den Weg, um den Mitarbeitern der Verwaltung Informationen über deren Arbeit zu entlocken.

Denn schließlich sollte auch der Titel „Zukunftstag“ nicht nur bloßes Motto sein. Vielmehr will die Aktion den Fünf- bis Zehnklässlern die Gelegenheit bieten, Einblicke in verschiedene Berufe zu erhalten – und damit auch die eigene Zukunft besser planen zu können. Sabine Siegel, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Uelzen und Mitorganisatorin: „Die Aktion soll dazu beitragen, das traditionelle, geschlechtsspezifisch geprägte Spektrum zu erweitern.“

So konnten sich die Jungen und Mädchen im Kreishaus einen Eindruck davon machen, welche Aufgaben zum Beispiel Ingenieure unter anderem im Amt für Liegenschaften haben, welche Voraussetzungen Verwaltungsfachangestellte mitbringen müssen oder welche Berufs- und Karrierechancen der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises bietet.

Mehr als zwei Stunden nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, hinter die Kulissen der Behörde zu schauen und sich einen Eindruck von der Arbeitswelt zu machen. Ob Hannah, Franziska und Anna-Sophie dabei vielleicht sogar auf ihren Traumjob gestoßen sind, wird im wahrsten Sinne des Wortes die Zukunft zeigen. Ihren Fragebogen jedenfalls hatten die drei Mädchen am Ende der Rallye ausführlich beantwortet – wie übrigens die meisten der jungen Teilnehmer. Das Wichtigste aber: Auch der Spaß kam bei dieser besonderen Form der Klassenarbeit nicht zu kurz.