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Landkreis besiegelt mit Schlüsselübergabe Verkauf des BBS II-Gebäudes (23.07.2012)

Mit der offiziellen Schlüsselübergabe haben die Verantwortlichen des Landkreises Uelzen heute endgültig den Verkauf des Gebäudes der Berufsbildenden Schulen II, Veerßer Straße 92, an den Paritätischen Wohlfahrtsverband abgeschlossen. Baudezernent Frank Peters und Eckhard Schneider vom Gebäudemanagement Uelzen/Lüchow-Dannenberg übergaben die Schlüssel an Gudrun Schwarz und Brigitte Riemer vom Paritätischen Wohlfahrtsverband, bevor es anschließend nochmals auf eine gemeinsame Besichtigungstour durch den gesamten  Gebäudekomplex ging.

Offizielle Schlüsselübergabe: Frank Peters (r.) und Eckhard Schneider überreichten die Schlüssel für das ehemalige BBS II-Gebäude an Gudrun Schwarz (2.v.l.) und Brigitte Riemer vom Paritätischen WohlfahrtsverbandErst vor wenigen Tagen war das seit mehreren Jahren im ehemaligen Schulgebäude untergebrachte Kreismedienzentrum als letzter verbliebener Nutzer an seinen neuen Standort „Auf dem Rahlande 15“ umgezogen, so dass das Gebäude heute „besenrein“ an den neuen Eigentümer übergeben werden konnte.   

Der Paritätische Wohlfahrtsverband möchte bis zum kommenden Sommer rund 2,6 Millionen Euro  in das Projekt investieren und anschließend von seinen jetzigen Räumlichkeiten an der St.-Viti-Straße in einen Trakt des ehemaligen Schulgebäudes umziehen. Dabei will der Verband sich in der ehemaligen BBS II nicht nur mit seiner Verwaltung niederlassen, sondern auch eine Sozialstation für seinen ambulanten Pflegedienst schaffen, eine Tagespflege für 16 Personen sowie einen Wohlfühlgarten anlegen und Mietwohnungen einrichten, die zwischen 70 und 105 Quadratmeter groß sein werden.
Dazu soll der gesamte Gebäudekomplex komplett entkernt, von innen isoliert und rundum erneuert werden. Allein die charakteristische Außenfassade mit ihren roten Backsteinen bleibt erhalten.

Baudezernent Frank Peters zeigte sich während der Schlüsselübergabe erfreut, dass der Landkreis Uelzen mit dem Verkauf des Gebäudes an den Paritätischen Wohlfahrtsverband gleich zwei positive Effekte erziele. So könne der Landkreis angesichts sinkender Schülerzahlen beziehungsweise angesichts des demografischen Wandels nicht nur angemessen auf den demografischen Wandel reagieren und seinen Gebäudebestand entsprechend reduzieren, sondern gleichzeitig auch ein städtebaulich prägendes Gebäude erhalten und einer zukunftsträchtigen Nutzung zuführen.