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Landkreis und Stadt Uelzen besiegeln Übernahme der weiterführenden Schulen (20.12.2012)

Die Übernahme der weiterführenden Schulen der Stadt Uelzen in die Trägerschaft des Landkreises Uelzen zum 1. August 2013 ist seit gestern offiziell besiegelt. Im Uelzener Kreishaus unterzeichneten Landrat Dr. Heiko Blume und Uelzens Bürgermeister Otto Lukat eine entsprechende Vereinbarung.

Betroffen sind die Lucas-Backmeister-Schule, die Sternschule, die Theodor-Heuss-Schule, das Herzog-Ernst-Gymnasium und das Lessing-Gymnasium. Die drei Real- und Hauptschulen sollen ab dem Schuljahr 2013/2014 zu einer Oberschule werden, die sich über zwei Jahre aus den drei Schulen heraus entwickelt.

Erfolgreicher Abschluss: Landrat Dr. Heiko Blume (l.) und Bürgermeister Otto Lukat während der Vertragsunterzeichnung„Wir haben den Wunsch der Stadt Uelzen gerne aufgenommen, um der Stadt die Chance auf einen Zukunftsvertrag mit dem Land Niedersachsen und damit die Chance auf eine erhebliche Entschuldung zu geben“, so Blume im Anschluss an die Unterzeichnung. Der Landrat weiter: „Die Schulen werden auch weiterhin in guten Händen bleiben.“ Durch die Zusammenführung der Schulen, so Blume, seien langfristig Synergien zu erwarten. Die Übernahme der weiterführenden Schulen sei schulfachlich sinnvoll.

Abschließend wies der Chef der Kreisverwaltung darauf hin, dass durch die jetzt besiegelte Übernahme der Bildungseinrichtungen die Erfüllung des eigenen Zukunftsvertrages nicht gefährdet ist. „Das Land Niedersachsen war von Anfang an mit im Boot und hat den gesamten Prozess sehr positiv begleitet“, so der Landrat.

Auch Uelzens Bürgermeister Otto Lukat lobte die Unterstützung durch das Land: „Es gab einen sehr konstruktiven Umgang des Innenministeriums in der Behandlung diverser Fragestellungen“, so das Stadtoberhaupt.

Mit Blick auf den Landkreis Uelzen betonte Lukat, es sei in guter kommunaler Zusammenarbeit gelungen, die Vereinbarung abzuschließen. „Von Beginn an herrschte zwischen uns ein sehr konstruktives Miteinander“, so der Bürgermeister – nicht ohne zu erwähnen, dass mit seiner Unterschrift unter die Vereinbarung ein Stück städtischer Geschichte ende. Geschuldet sei dies der finanziellen Situation der Stadt Uelzen. Der Landkreis habe vor diesem Hintergrund Verantwortung gezeigt und sich erfreulicherweise bereit erklärt, sich dieser Aufgabe zu stellen.