Der Landkreis Uelzen hat sich 2022, gemeinsam mit den Partnerlandkreisen Celle und Heidekreis erfolgreich im Förderprogramm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ des Niedersächsischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung (MB) im Wettbewerb durchgesetzt. Als gemeinsame Zukunftsregion „HeiDeifinition“ gehen die drei Heidelandkreise in die EU-Förderperiode 2021-2027.
Unserer Zukunftsregion stehen für die Projektförderung insgesamt knapp 8 Mio. € aus EU-Mitteln zur Verfügung.
Diese Mittel verteilen sich wie folgt auf die zwei im Konzept festgelegten Handlungsfelder:
Projekte müssen grundsätzlich sowohl einem Handlungsfeld zuzuordnen sein (siehe Richtlinie) sowie sich thematisch im Zukunftskonzept wiederfinden. Die Förderquote für Projekte beträgt maximal 60% der zuwendungsfähigen Ausgaben, wobei eine Mindestsumme von 100.000€ respektive 25.000€ für Konzepte und Vorstudien notwendig sind. Die Einreichung von Projektskizzen beim Regionalmanagement ist jederzeit möglich. Die Steuerungsgruppe entscheidet dreimal im Jahr anhand eines festgelegten Kriterienkatalogs über die Förderwürdigkeit von fristgerecht eingereichten Vorhaben.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Projektwebsite: www.heidefinition.de
Bei Fragen und Anregungen können Sie sich gerne an Jan Kräuter von der Wirtschaftsförderung des Landkreises unter der Telefonnummer 0581 82-2974 oder per E-Mail an j.kraeuter@landkreis-uelzen.de wenden.
Hintergrundinformationen Das Programm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ beinhaltet rund 96 Millionen Euro aus EFRE/ESF+ Mitteln für ganz Niedersachsen. Insgesamt werden 14 Zukunftsregionen etabliert. Die Zukunftsregionen konnten aus den Handlungsfeldern Regionale Innovationsfähigkeit, CO2-arme Gesellschaft und Kreislaufwirtschaft, Biologische Vielfalt und funktionierende Naturräume, Wandel der Arbeitswelt, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe, Gesundheitsversorgung und Pflege, sowie, Kultur und Freizeit auswählen. Das Budget pro Region liegt zwischen fünf und acht Millionen Euro. Zudem wird bis zum Ende der Förderung im Jahr 2028 ein Regionalmanagement finanziert.