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Gesundheitliche Aufklärung / Meldepflicht / Teilnahme Langzeitstudie

3G-Meldepflicht

Mit Inkrafttreten zum 24.11.2021 ist mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes ( IfSG)  eine Meldepflicht für gesundheitlich tätige Einrichtungen und Unternehmen eingefügt worden ( § 28b „Bundesweit einheitliche Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)“. Danach besteht eine Übermittlungspflicht für Einrichtungen oder Unternehmen, die im IfSG genannt sind (§ 28a Absatz 3 Satz 7 IfSG). Es sind Angaben zu den durchgeführten Testungen und Anteilen der Geimpften bezogen auf Beschäftigte, Behandelte, Betreute, Untergebrachte sowie Besucher zu melden.

Meldungen dazu sind zweiwöchentlich in anonymisierter Form dem Gesundheitsamt in schriftlicher Form zu übermitteln.

Bitte verwenden Sie dazu die folgende Exceltabelle und senden diese mit Angabe einer Ansprechperson und deren Kontaktdaten an das Mail-Postfach:

3G-Meldungen@landkreis-uelzen.de

>>> Hier herunterladen: 3G-Meldepflicht Vorlage

Die in § 28 b IfSG genannten folgende Einrichtungen und Unternehmen zählt das IfSG wie folgt auf:

Einrichtungen und Unternehmen nach § 23 Abs. 3 S. 1 IfSG sind,
1. Krankenhäuser,
2. Einrichtungen für ambulantes Operieren,
3. Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
4. Dialyseeinrichtungen,
5. Tageskliniken,
6. Entbindungseinrichtungen,
7. Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind,
8. Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
9. Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
10. Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
11. ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen, und
12. Rettungsdienste

Einrichtungen und Unternehmen nach § 36 Abs. 1 Nr. 2 und 7 sind
2 voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen,
7 ambulante Pflegedienste und Unternehmen, die den Einrichtungen nach Nummer 2 vergleichbare Dienstleistungen anbieten;

Verdachtsabklärung - Bei wem besteht überhaupt der Verdacht, mit dem Coronavirus infiziert zu sein?

Der Verdacht, dass eine Coronavirus-Infektion vorliegen könnte, besteht, wenn:

  • Akute respiratorische Symptome jeder Schwere vorliegen UND Kontakt zu bestätigtem COVID-19-Fall bis max. 14 Tage vor Erkranungsbeginn bestand

ODER

  • Klinische oder radiologische Hinweise auf eine virale Pneumonie vorliegen UND ein Zusammenhang mit einer Häufung von Pneumonie in Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern besteht

Nach Flussschema Verdachtsabklärung des RKI

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Massnahmen_Verdachtsfall_Infografik_Tab.html

Es bestehen Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz (§§ 6, 8, 9) für Ärzte und Kliniken.

Für die Erweiterung der Meldepflicht auf Hospitalisierung in Bezug auf die Coronavirus-Krankheit, die seit dem 12.07.2021 in Kraft getreten ist, finden die Kliniken den Meldebogen hier.

Den Meldebogen für Arztpraxen finden Sie hier.

Mund-Nasen-Bedeckung

Seit dem 27. April 2020 gilt laut Vorgabe des Landes Niedersachsen (Verordnung vom 24. April 2020) die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Fahrgäste im Personenverkehr und Kundinnen und Kunden im Einzelhandel.

Anwendungshinweise zu der richtigen Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen wurden durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zusammengestellt.

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/materialienmedien/coronavirus-allgemein/#c15979

Die Antworten auf die häufigsten Fragen zu der Vorgabe des Landes Niedersachsen finden Sie hier:

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten_auf_haufig_gestellte_fragen_faq/alltagsmaskenpflicht-in-niedersachsen-antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-187161.html

Hygienetipps

Wichtige Hygienetipps hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zusammengefasst.

https://www.infektionsschutz.de/

Teilnahme Langzeitstudie

Im Laufe der Pandemie wurden immer mehr Auswirkungen einer Infektion mit SARS-CoV-2 bekannt; die spezifischen Auswirkungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit (z.B. Beeinträchtigungen des Arbeits- und Langzeitgedächtnisses sowie der exekutiven Funktionen) wurden bislang jedoch nur unzureichend untersucht.
Innerhalb einer groß angelegten Langzeitstudie „CogniCovid19“ der Fakultät für Angewandte Psychologie der SRH Hochschule Heidelberg (Bereich Kognitive Neurowissenschaften) wird untersucht, inwiefern eine Infektion mit SARS-CoV-2 die o.g. kognitiven Funktionen verändert. Dabei sollen sowohl die kurzfristigen Beeinträchtigungen unmittelbar nach einer Infektion betrachtet werden als auch die längerfristigen Auswirkungen, die über Monate hinweg bestehen bleiben oder erst mit deutlicher Verzögerung auftreten.

Einen Informations-Flyer finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Studie (laufend aktualisiert) finden Sie hier: https://www.hochschule-heidelberg.de/projekte/fakultaet-fuer-angewandte-psychologie/covid19-studie/

Der direkte Link zur Teilnahme ist wie folgt: https://www.soscisurvey.de/CogniCovid19/