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Corona: Luca-App soll künftig die Kontaktnachverfolgung unterstützen (22.04.2021)

(Stand 22.04.2021, 10 Uhr) Wie der „Zweckverband Gesundheitsamt Uelzen – Lüchow-Dannenberg“ mitteilt, stehen die Vorbereitungen, die Luca-App auch im Landkreis Uelzen einsetzen zu können, kurz vor dem Abschluss. Zwischenzeitlich sei das hierfür benötigte Zertifikat – quasi die Lizenz – vom Land Niedersachsen bereitgestellt worden.

Ab dem 26. April 2021 sollen dann auch die letzten internen Vorarbeiten abgeschlossen sein, um Meldungen über die Luca-App im Rahmen der Kontaktnachverfolgung verarbeiten zu können. Das heißt konkret, eine digitale Schnittstelle zwischen dem Gesundheitsamt einerseits sowie Betrieben und Unternehmen andererseits steht zur Verfügung.

Informationen für Bürgerinnen und Bürger sowie interessierte Unternehmen und Betriebe sind über das Internetportal des Landkreises Uelzen (Link: home/soziales-familie-und-gesundheit/gesundheit/corona-virus/luca-app.aspx) verlinkt bzw. können bedarfsweise über das Bürgertelefon (Rufnummer 0581 82-3040) erfragt werden.

Die Luca-App soll einen Beitrag leisten, um Kontakte mit Infizierten schneller ermitteln und mögliche Infektionsketten damit noch frühzeitiger unterbrechen zu können. Denn wo zur Dokumentation von Kontakten bislang Papier-Formulare ausgefüllt werden müssen, könnte künftig auch im Landkreis Uelzen der Besuch beispielsweise beim Friseur oder in einem Geschäft elektronisch per Luca-App dokumentiert werden.

Diese Möglichkeit eröffnet die Niedersächsische Corona-Verordnung, die Unternehmen und Betrieben unter § 5 Abs. 1 mittlerweile auch den elektronischen Weg zur Erfüllung ihrer Dokumentationspflichten einräumt.  

Dazu müssen Bürgerinnen und Bürger die Luca-App auf ihr Smartphone laden und einmalig ihre persönlichen Kontaktdaten eingeben. Luca verschlüsselt diese Daten und erstellt hieraus einen persönlichen QR-Code, der sich fortlaufend ändert. Beim Besuch eines Geschäftes oder einer Veranstaltung wird die App geöffnet und der persönliche Code angezeigt.
 
Unternehmen und Betriebe – die sich zuvor beim Anbieter der Luca-App registrieren lassen bzw. anmelden müssen – scannen diesen QR-Code. Selbst auslesen können sie die Daten ihrer Kunden beziehungsweise Gäste nicht.

Tritt eine Infektion auf, können die Nutzerinnen und Nutzer der App ihre Besuchs-Historie dann in der Luca-App unkompliziert mit dem Gesundheitsamt teilen. Das Gesundheitsamt informiert die betreffenden Unternehmen und Betriebe und bittet diese, die relevanten Check-ins im Luca-System freizugeben – sprich: Das Gesundheitsamt erhält die QR-Codes der Personen, die zur gleichen Zeit wie die infizierte Person vor Ort waren.

Eine Verpflichtung zur Nutzung dieses Kommunikationsweges besteht für Unternehmen und Betriebe indes nicht. Auch die bisher praktizierten Wege zur Erfüllung der Dokumentationspflichten im Rahmen der Kontaktnachverfolgung bleiben unbenommen. „Dennoch hoffe ich, dass mit dem nunmehr eingerichteten Service ein weiterer Baustein zu einem Stück mehr an Normalität gelegt werden kann“, so Landrat Dr. Heiko Blume.   

Die Luca-App ist für iOS- und Android-Geräte erhältlich. Sie kann im App-Store oder im Playstore oder über www.luca-app.de/app heruntergeladen werden.

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