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Landkreis Uelzen stattet Feuerwehrfahrzeuge mit Abbiegeassistenten aus (23.07.2021)

Der Landkreis Uelzen hat neun Großfahrzeuge der Kreisfeuerwehr mit Abbiegeassistenten ausgestattet, um die Gefahr für Radfahrer und Fußgänger durch den „toten Winkel“ zu verringern. Insgesamt sind hierfür Kosten in Höhe von knapp 21.000 Euro angefallen. Das Bundesamt für Güterverkehr hat die Maßnahme mit 13.500 Euro bezuschusst.
 
Mittels des Abbiegeassistenten erhält der Fahrer über einen Bildschirm Einsicht in den "toten Winkel" Die Kamera des Systems erfasst den Bereich rechts neben dem Fahrzeug und überwacht beim Abbiegevorgang einen definierten Bereich neben dem Fahrzeug. Sobald sich ein Radfahrer oder Fußgänger in diesem Bereich aufhält oder sich dort eine andere Gefahrenquelle befindet, wird der Fahrer automatisch sowohl optisch als auch akustisch gewarnt. Die Fahrerinnen und Fahrer der jeweiligen Fahrzeuge sollen nun kurzfristig mit dem neuen System vertraut gemacht und entsprechend geschult werden.  

Kreisbrandmeister Helmut Rüger freut sich über die Umrüstung: „Bei Einsatzfahrten steht die Sicherheit an erster Stelle. Nur wer die Einsatzstelle sicher erreicht und niemanden auf der Anfahrt gefährdet, kann anderen Menschen am Einsatzort helfen. Der Abbiegeassistent hilft den Fahrerinnen und Fahrern dabei gerade im Stadtverkehr enorm – zumal es sich bei den Einsatzkräften zwar um geschulte Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr handelt, diese aber nicht täglich mit den Feuerwehrfahrzeugen beziehungsweise mit Lastkraftwagen fahren“, so Rüger. Deshalb sei er dem Landkreis für die jetzt erfolgte Umrüstung sehr dankbar – nicht nur stellvertretend für seine Kameradinnen und Kameraden, sondern als sehr wertvollem Beitrag für mehr Verkehrssicherheit insgesamt.

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