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Katastrophenschützer besuchen Fachsanitätszentrum der Bundeswehr (01.12.2010)

 Das „Verbindungskommando der Bundeswehr zum Landkreis Uelzen“ (KVK), über das im Katastrophenfall militärische Unterstützung angefordert werden kann, hat Ende November das Fachsanitätszentrum der Bundeswehr in Munster besucht. Auf Einladung des KVK hatten an dem Besichtigungstermin auch Fachleute des zivilen Katastrophenschutzes des Landkreises Uelzen sowie des Deutschen Roten Kreuzes aus Uelzen und Bad Bevensen teilgenommen. „Für die Zusammenarbeit ist es immer hilfreich, wenn man die Fähigkeiten des Partners kennt. Persönliche Kontakte sind dabei immer besonders hilfreich“, so Bernd Fabisiak, zuständig für den Katastrophen- und Zivilschutz beim Landkreis Uelzen.

Während der Besichtigung erläuterte der Leiter des Fachsanitätszentrums neben medizinischen und sanitätsdienstlichen Fähigkeiten auch die Aufgaben und Verfügbarkeiten von Personal, Fahrzeugen und Einrichtungen des Sanitätszentrums. Dabei wurden allerdings auch die Grenzen aufgezeigt, die insbesondere durch die Auslandseinsätze der Bundeswehr bedingt sind. Anschließend kam es zum intensiven Informationsaustausch zwischen den zivilen und militärischen Spezialisten des Sanitäts- und Rettungswesens.    

Die Kreisverwaltung als für den Katastrophenschutz zuständige Behörde muss jederzeit auf mögliche Notfallsituationen vorbereitet sein. Sowohl zivile als auch angeforderte militärische Einsatzkräfte werden im Katastrophenfall durch den Katastrophenschutzstab des Landkreises geführt und koordiniert.

Hintergrund zum Kreisverbindungskommando (KVK):

Die in ganz Deutschland bei den Landkreisen und kreisfreien Städten aufgestellten Verbindungskommandos der Bundeswehr sind ausschließlich mit Reservisten besetzt. Der Leiter des KVK Uelzen, Dr. Hans-Martin Hauskeller, ist der Beauftragte der Bundeswehr für die zivil-militärische Zusammenarbeit. Das KVK Uelzen berät im Fall der Hilfeleistung den Katastrophenschutzstab des Landkreises über Möglichkeiten und Grenzen der Unterstützung durch die Bundeswehr. Das KVK überträgt die zivilen Schadenslagen in ein militärisches Lagebild und führt das Lagebild der eingesetzten Bundeswehrkräfte.

Die zivilen Unterstützungsanforderungen nehmen sie auf, bewerten sie und melden sie an das Landeskommando Niedersachsen weiter. Das KVK hält darüber hinaus auch die Verbindung zum Bezirksverbindungskommando Lüneburg und zu den eingesetzten Truppenteilen. Die Mitglieder des Verbindungskommandos unterstützen bei Bedarf organisatorische Maßnahmen zur Unterbringung und Verpflegung von herangeführten Bundeswehrkräften.

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