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    Kompetenzzentrum teilt erste Ergebnisse der Breitbandbefragung mit (06.11.2013)

    Mehr als 2.500 Personen haben sich an der Befragung zum schnelleren Internet im Landkreis Uelzen beteiligt. Wie die beigefügte Tabelle zeigt, ist die Beteiligung sehr unterschiedlich ausgefallen. Insbesondere in Bienenbüttel haben überdurchschnittlich viele Einwohner aufgrund der intensiven Öffentlichkeitsarbeit geantwortet. Ohne weitere Auswertungen kann daraus jedoch nicht geschlossen werden, dass die Unzufriedenheit hier besonders hoch ist.

    Erste weitere Ergebnisse hat das Breitbandkompetenzzentrum jetzt mitgeteilt:

    • Die Unternehmen sind im Durchschnitt besser versorgt (sie nutzen höhere Geschwindigkeiten, wenn verfügbar)
    • Unternehmen sind eher dazu bereit, eine höhere Geschwindigkeit zu buchen
    • Die Anzahl der Nutzer von 2 Mbit/s und weniger ist bei ALLEN und Unternehmen mit 38 Prozent bzw. 39 Prozent nahezu gleich (vermutlich Zwangsnutzer von langsamen Internet, da keine schnellere Verbindung vorhanden ist)
    • 18 Prozent aller Nutzer des Internet haben 16 Mbit/s. Bei Unternehmen liegt die Quote bei 28 Prozent mit 16 Mbit/s

    Resümee:

    • Nutzer unter 2 Mbit/s empfinden das Internet als zu langsam – haben in der Regel jedoch keine Möglichkeit, höhere Geschwindigkeiten zu buchen. Unternehmen sind eher dazu bereit, höhere Geschwindigkeiten zu buchen, wenn verfügbar.
    • Privatnutzer sind stärker budgetgetrieben und bevorzugen eher mittlere Geschwindigkeiten, solange ihre Anwendungen funktionieren.
    • Weniger als 3 Prozent der Befragten sind mit ihrer jetzigen Internetgeschwindigkeit zufrieden.
    • Von den mehr als 220 Unternehmen, die sich beteiligt haben, sind 4,5 Prozent zufrieden mit der Anbindung, mehr als die Hälfte benötigt Bandbereiten von mindestens 50 Mbit/s – nur ein Unternehmen, das an der Befragung teilgenommen hat, hat diese Geschwindigkeit bereits.

    Die Auswertung des Breitbandkompetenzzentrums wird weitere Fragen beantworten wie die Bedarfe in den  einzelnen Gemeinden, in den Gewerbegebieten, die örtliche Verfügbarkeit etc..