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    Rauchverbot im Kreishaus: Schüler zimmern Ausweichdomizil (07.05.2008)


    Heute wird vollendet, worauf die rauchenden Kreishausmitarbeiter schon seit längerem warten: Ihr überdachtes Domizil zwischen Parkplatz und Ilmenauufer wird fertiggestellt. Die Holzhütte mit Sitzgelegenheit ist von Schülern des Berufsgrundbildungsjahres Holztechnik (Klasse B) der BBS I errichtet worden. Angeleitet wurden sie von den Fachpraxislehrern Carsten Steinfeld, Dettmar Süverling, Peter Brzoska und Rudolf Mertens. Die Vorgaben für den Entwurf des Häuschens stammen von Ulf Mennerich, einem Mitarbeiter des Liegenschaftsamtes.

    Mit der Kooperation sind beide Seiten vollauf zufrieden: Für den Bau der Raucherhütte musste der Landkreis lediglich die Materialkosten übernehmen. Als Dankeschön wurden die fleißigen  Handwerker jedoch auch zweimal zum Frühstück eingeladen. Und für die jungen Männer war es eine praxisnahe und spannende Übung. „Die Schüler waren mit großem Eifer bei der Sache. Wenn sich ein solches Projekt anbietet, machen wir gerne mit“, erklärt Lehrer Süverling. Morgen wird nun noch das Dach fertiggestellt. Ab nächste Woche kann das Holzhäuschen dann von all denjenigen genutzt werden, die seit dem Rauchverbot nicht mehr im Kreishausgebäude zu Feuerzeug und Zigarettenschachtel greifen dürfen.