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    "Standorte von Glascontainern sind keine Müllkippen" (03.08.2011)

    Andreas König treibt es die Zornesröte ins Gesicht, wenn er von Müllablagerungen erfährt, die sich immer wieder auf Standplätzen von Glas- und Altkleidercontainern ansammeln. Besonders dann, wenn solche Müllablagerungen – wie jüngst geschehen – zu Stürzen, Unfällen und sogar Verletzungen führen. Für den Kundenberater des Abfallwirtschaftsbetriebes (awb) ist es schlicht nicht nachvollziehbar, warum einzelne Zeitgenossen ihre Hinterlassenschaften rund um derartige Container abladen, obwohl deren Entsorgung kostenfrei auf dem Betriebshof in Oldenstadt oder dem Entsorgungszentrum Borg möglich ist.

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    „Standorte, an denen Container aufgestellt sind, scheinen eine magische Anziehungskraft auf Müllsünder zu haben. Die Verunreinigung dieser Plätze hat im Laufe der Jahre zu unserem großen Bedauern kontinuierlich zugenommen“, bilanziert König. Insbesondere Standorte, die abseits von bewohnten Gebieten liegen, werden häufig als Müllkippe genutzt. Auffällig waren in diesem Zusammenhang vor allem die Standorte am Hammersteinplatz in Uelzen und an der Verladestraße in Bad Bevensen. „Diese Containerplätze sind meistens extrem verschmutzt“, so König. Seine Kollegen vom Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises fänden im unmittelbaren Umfeld der dortigen Glascontainer immer wieder Materialien wie Alttextilien, Papier, Pappe, Karton, Elektrogeräte und sonstige Metalle – und das trotz regelmäßiger Reinigung.

    Andreas König zieht daraus seine ganz eigene Erkenntnis: „Dass der Müll regelmäßig entfernt wird, zum Teil sogar zweimal wöchentlich, ermutigt einzelne Mitbürger scheinbar. Denn kaum ist der Platz gereinigt, türmen sich meist kurze Zeit später wieder neue Müllhaufen.“

    Dabei ist eine derartige Müllentsorgung eine eindeutige Ordnungswidrigkeit, stellt der awb-Kundenberater klar. Was viele Nutzer oder Anwohner solcher Plätze als Ärgernis empfinden würden, sei alles andere als ein Kavaliersdelikt. „Wer auf frischer Tat erwischt wird oder anhand von Spuren im Abfall überführt werden kann, dem drohen empfindliche Strafen in Form von Bußgeldern“, so König. Bei einer akuten Umweltgefährdung handele es sich gar um eine Straftat, die weit höhere Strafen nach sich ziehe. Vor diesem Hintergrund bittet der Abfallwirtschaftsbetrieb alle Bürgerinnen und Bürger, die entsprechende Beobachtungen machen, „Missetäter“ entweder direkt anzusprechen oder dem Abfallwirtschaftsbetrieb beziehungsweise der Polizei mitzuteilen.

    Hinweise, wie welcher Abfall zu entsorgen ist, sind im so genannten „Abfall-ABC“ des Internetportals www.uelzen.de zu finden. Auch telefonisch kann der korrekte Entsorgungsweg erfragt werden. Andreas König ist unter der kostenlosen Rufnummer 0800/2920800 erreichbar.