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    Migration und Asyl

    Migration und Teilhabe im Landkreis

    Mit Stand November 2017 lebten unter den 93.249 Menschen im Landkreis Uelzen 5.318 mit einer durch ihren Pass nachweislichen Migrationsgeschichte. Sie stammen aus 130 verschiedenen Ländern dieser Welt. Etwa je die Hälfte ist weiblich bzw. männlich und mehr als ein Fünftel von ihnen ist minderjährig. Viele dieser Zugewanderten sind seit Jahrzehnten hier. Andere, wie die Geflüchteten in den Jahren 2015/2016, kamen erst vor kurzem an. Und dann sind manche gar nicht mehr statistisch als Zugewanderte erfassbar, da sie inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft gewählt haben. Wie viele dies insgesamt sind, ist unbekannt.

    Über die große Zahl der Herkunftsnationen ist erkennbar, dass auch in unserem ländlich strukturierten Landkreis die Vielfalt der Kulturen Europas wie der Welt abgebildet und lebendig ist. Dabei stellen sich die Motive des Zuzugs nach Deutschland wie  in den Landkreis Uelzen weiterhin bunt dar. So sind manche aus beruflichen Gründen hierher gekommen, darunter Mediziner und andere Fachkräfte. Einige folgten auch einfach der Liebe. Andere mussten in ihrer Heimat um Leib und Leben fürchten und wurden dem Landkreis Uelzen zugewiesen.

    Ankunft und Niederlassung in einem fremden Land stellen viele Herausforderungen, denn es gilt sich in allen Bereichen des Alltags neu einzufinden. So ist es nötig, Wohnraum zu erlangen, Deutsch zu lernen, berufliche Perspektiven zu entfalten, für sich und die Kinder Bildungswege zu verstehen, Freunde zu finden und etliches anderes mehr. Viele wünschen, sich dauerhaft hier in den Gemeinden und Städten des Landkreises Uelzen eine Zukunft aufzubauen und die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Teilhabe bedeutet Mit-Erleben – Mit-Wissen – Mit-Entscheiden – Mit-Tun. Dabei erwächst ein respektvolles Mit-Einander von Kulturen aus Begegnung, aus Austausch und aus Ideen, wie Einvernehmlichkeit gestaltet werden kann.

    Gegenwärtig sind viele Chancen für neue Bevölkerungsgruppen nicht vollends entwickelt. Dadurch liegen persönliche wie gemeinschaftliche Ressourcen brach. Für einen diesbezüglichen Wandel ist das Zusammenwirken aller Akteure in verschiedenen öffentlichen Feldern erforderlich, denn Alteingesessene und Zugewanderte von einst wie heute können sich gegenseitig noch viel mehr inspirieren und ergänzen.

    Um im Landkreis Uelzen das Ankommen mit einem Willkommen zu unterstützen, bei Fragen offen zu sein und Antworten zu suchen, bei (interkulturellen) Konflikten zu klären, Netzwerke zu fördern, Projekte anzubieten und die Strukturen so zu entwickeln, dass Integration zwischen Einheimischen und Neuzuwandernden gelingt, gibt es im Kreishaus das Sachgebiet Migration und Teilhabe.

     

    Wir sind für jeden gern da:

    Für Zugewanderte wie Alteingesessene, für Ehrenamtliche wie Hauptamtliche, für Organisationen, Vereine, Betriebe und Institutionen

    So finden Sie uns:

    Migration und Teilhabe / Koordinierungsstelle: Josefin zum Felde, J.zum-Felde@landkreis-uelzen.de,  Telefon 0581 82-298

    Migration und Teilhabe / Soziales: Bozena Furgal, B.Furgal@landkreis-uelzen.de, Telefon 0581 82-389

    (Migration und Teilhabe / Arbeit: NN)

    Bildungskoordination für Neuzuwanderer: Sebastain Arning, S.Arning@landkreis-uelzen.de, Telefon 0581 82-2999