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Heimische Badeseen mit "ausgezeichneter Badewasserqualität" (23.05.2012)

Hinein ins kühle Nass heißt es in diesen Wochen nicht nur für unzählige Freibad-Besucher. Viele nutzen zurzeit auch die beiden Badeseen im Landkreis Uelzen für eine Abkühlung. Sorgen um die Wasserqualität müssen sie sich dabei nicht machen – im Gegenteil: Sowohl im Oldenstädter See als auch im Hardausee ist die Wasserqualität nach Angaben des Gesundheitsamtes zurzeit „ausgezeichnet“. Dazu Uwe Liestmann, Geschäftsführer des Zweckverbandes Gesundheitsamt Uelzen/Lüchow-Dannenberg: „Nicht nur in den beiden Seen im Landkreis Uelzen kann ohne Bedenken gebadet werden, auch bei den beiden Badeseen im Landkreis Lüchow-Dannenberg, dem Laascher See und dem Gartower See, haben wir die Wasserqualität betreffend hervorragende Werte gemessen.“ Es gebe dort im Moment keine nennenswerten mikrobiologischen Belastungen, so Liestmann weiter.

Das gemeinsame Gesundheitsamt der Landkreise Uelzen und Lüchow-Dannenberg untersucht regelmäßig die Wasser- und damit die Badequalität der öffentlichen Gewässer in seinem Zuständigkeitsgebiet. Die Gesundheitsaufseher nehmen dabei bis in den September hinein im Abstand von bis zu vier Wochen entsprechende Proben, um sie anschließend im Labor auf Krankheitserreger wie zum Beispiel Coli-Bakterien untersuchen zu lassen.

Das Ergebnis bzw. eine entsprechende Bewertung wird anschließend unter der Adresse http://www.badegewaesser-atlas.niedersachsen.de/ in einem neuen Internetportal dargestellt, das das Niedersächsische Landesgesundheitsamt kürzlich eingerichtet hat.

Zugriff auf diesen „Badegewässer-Atlas“ bekommen interessierte Bürgerinnen und Bürger auch über das gemeinsame Internetportal von Landkreis und Stadt Uelzen www.uelzen.de.

Sollte es während der kommenden Wochen zu lang anhaltenden Hitzeperioden kommen, könnte dies die Wasserqualität allerdings negativ beeinflussen, darauf macht Amtsarzt Dr. Gerhard Wermes aufmerksam. „Blau- und Grünalgen stellen zurzeit zwar noch keine nennenswerte Belastung dar, anhaltend hohe Temperaturen fördern aber das Wachstum der Algen deutlich, was sich dann auch auf die Wasser- bzw. Badequalität auswirkt“, so Dr. Wermes. Sollten dann bestimmte Grenzwerte überschritten werden, könne dies bis zur Sperrung der Badeseen führen.