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Landkreise schließen Vereinbarung über Leitstellenverbund (27.03.2012)

Am vergangenen Donnerstag trafen sich in Dannenberg die Landräte der vier Landkreise Uelzen, Celle, Gifhorn und Lüchow-Dannenberg zur Unterzeichnung einer Vereinbarung über den zukünftigen Verbund ihrer Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstellen.

Die Landräte Klaus Wiswe / Celle (v.l.), Marion Lau / Gifhorn, Dr. Heiko Blume / Uelzen und Jürgen Schulz / Lüchow-Dannenberg mit der unterzeichneten VereinbarungVorausgegangen waren mehrjährige umfangreiche Gespräche über eine möglichst wirtschaftliche Wahrnehmung der hochsensiblen Leitstellenarbeit. Landrat Dr. Heiko Blume erläutert dazu: „Mit dem Verbund haben wir eine gute Lösung gefunden, unsere Leitstellen vor Ort mit ihrer besonderen Ortskenntnis und der engen Verbindung zu den freiwilligen Feuerwehren, den Rettungsdiensten und den Einrichtungen des Katastrophenschutzes zu erhalten und gleichzeitig kostensparend zu arbeiten.“ Nach den Beschlüssen der vier Kreisausschüsse im vergangenen Herbst ist mit der Unterzeichnung der Vereinbarung nun der Startschuss zur Umsetzung gefallen.
 
Durch Vernetzung und einheitliche Technik sollen die Verbundpartner in die Lage versetzt werden, Aufgaben der Nachbarleitstellen mit zu übernehmen. Gehen also künftig in einer Leitstelle mehrere Notrufe gleichzeitig ein, können diese auch von den Partnern aufgenommen und bearbeitet werden. „Dadurch erhöhen wir die Sicherheit für unsere Bürgerinnen und Bürger, dass Anrufe auch zu Spitzenzeiten stets sofort entgegengenommen und Rettungskräfte unverzüglich alarmiert werden“, freut sich Dr. Blume. Darüber hinaus schaffe die Vernetzung der vier Einzelleitstellen auch für den Fall des Ausfalls einer Leitstelle eine zusätzliche Rückfallebene.

Derzeit wird die Anschaffung der nötigen einheitlichen Technik vorbereitet. In diesem Zuge werden die Leitstellen auch dem aktuellen Stand der Technik entsprechend modernisiert und auf den künftigen digitalen Sprechfunk vorbereitet. Insgesamt werden die vier Landkreise fast 2,7 Millionen Euro in ihre Leitstellen investieren. Im nächsten Jahr soll der Verbund in Betrieb gehen.